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Handball-SH-Liga der Männer : Klassenerhalt bleibt in Duvenstedter Händen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballer des TSV Alt Duvenstedt können trotz einer 27:30-Niederlage bei Meister HSG Ostsee N/G den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Auch Schlusslicht HSG Tills Löwen verlor seine Partie gegen den ATSV Stockelsdorf.

Die Handballer des TSV Alt Duvenstedt können aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga schaffen. Zwar verlor der Tabellenvorletzte beim vor dem Spiel geehrten Meister HSG Ostsee Neustadt/Grömitz mit 27:30 (13:13), doch das Schlusslicht Tills Löwen blieb gegen den ATSV Stockelsdorf (25:26) ebenso ohne Punkte.

Duvenstedts Trainer Dirk Schlegel attestierte seinen Jungs eine „couragierte Leistung“, die fast mit einem Überraschungsergebnis belohnt wurde. In der ersten Halbzeit war der Abstiegskandidat mit dem Oberliga-Aufsteiger auf Augenhöhe, obwohl einige freie Würfe nicht das Ziel gefunden haben. „Insgesamt haben wir neun Hundertprozentige und zwei Siebenmeter vergeben. Das ist gegen ein Spitzenteam zu viel“, haderte Schlegel doch schon ein wenig mit der knappen Niederlage: „Es wäre mehr möglich gewesen. Mit so viel Gegenwehr hatte Ostsee wohl nicht gerechnet. Aber wir haben den Torhüter zum Weltmeister geworfen.“

Nach dem Pausenremis gingen die Duvenstedter sogar mit 15:13 in Führung. Doch statt auf drei Tore zu erhöhen, kassierten sie nach Aussage Schlegels „drei Tore in neun Sekunden“. Doch die Schlegel-Mannen ließen sich bis zum 25:25 (50.) nicht abschütteln. Der Meister, bei dem Tjark Müller (sieben Tore) und Kim Colin Reiter (zwölf) überragten, setzte sich dann entscheidend auf 28:25 ab. Schlegel, der in Halbzeit 2 mehr Aggressivität in seiner Abwehr erhofft hatte, sprach von einer „Two-Men-Show“ auf Seiten der Gastgeber.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Claußen (4), N. Petersen (3), Wommelsdorf (4), Voß (4), Schroedter (2), Müller, Jüschke (3), Küch, Eichstädt (7/2).

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