Fussball-Verbandsliga : Klare Worte in Rotenhof

Heute gilt es für den TuS Rotenhof um Kapitän Andrej Heinz (links) und Tobias Skoruppa (rechts). Gegen Heikendorf müssen eine Leistungssteigerung und Punkte her.
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Heute gilt es für den TuS Rotenhof um Kapitän Andrej Heinz (links) und Tobias Skoruppa (rechts). Gegen Heikendorf müssen eine Leistungssteigerung und Punkte her.

Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Heikendorf wird der Ton beim TuS rauer.

shz.de von
11. Oktober 2014, 06:51 Uhr

Auch eine Woche nach der ernüchternden 0:6-Niederlage gegen die SpVg Eidertal Molfsee spürt man, dass es in Rotenhofs momentan verantwortlichen Co-Trainer Jörg Schütt immer noch brodelt. „Nach so einer Null-Leistung kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagt Schütt. Er ist froh, dass vor dem richtungweisenden Aufeinandertreffen in der Verbandsliga Nord-Ost mit dem Tabellenzwölften Heikendorfer SV (heute, 16 Uhr) der Chefcoach Thomas Gosch nach seinem zweiwöchigen Urlaub an die Seitenlinie zurückkehrt. „Ich habe einiges mit ihm zu besprechen“.

Die Aussage von Schütt klingt fast wie eine Drohung an die Mannschaft, die in dieser Woche bereits gemerkt haben dürfte, dass ihr beim Training ein heftiger Gegenwind entgegenbläst. Vor allem die Art und Weise, wie man sich dem letzten Gegner fast widerstandslos ergeben hat, nagt am derzeitigen Rotenhofer Übungsleiter. „Spielerisch können wir nicht mit vielen Teams der Verbandsliga mithalten. Dieses Defizit lässt sich nur dann kompensieren, wenn wir kämpferisch immer alles in die Waagschale werfen. Davon war letzte Woche aber überhaupt nichts zu sehen“, erwartet Schütt gegen den kleinen HSV eine hundertprozentige Leistungssteigerung. Zudem fordert er ein anderes verbales Auftreten der Spieler, die meinen, einen Führungsanspruch anmelden zu können. Der kommende Gegner spielte in der vergangenen Saison noch zwei Klassen höher in der Schleswig-Holstein-Liga, doch aktuell befindet sich die kriselnde Truppe von Daniel Lehwald punktemäßig sogar in Reichweite des Aufsteigers. Doch davon sollte sich der TuS nicht blenden lassen, auch wenn man bisher mehr Treffer erzielt hat. Die Wahrheit nach einem Saisondrittel steht nämlich auf der anderen Seite und lautet 17 Gegentore für Heikendorf und 35 Gegentreffer beim TuS.

Aus Sicht des Aufsteigers bleibt die Hoffnung, dass die Gosch-Schützlinge, die ohne Torhüter Stefan Johannsen, Stürmer Robin Grell (privat verhindert) und Harald Giese (verletzt) auskommen müssen, heute eine Reaktion zeigen werden.

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