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Handball-Landesliga : Klare Sache im Lokalderby

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Hamdorf/Breiholz lässt Fockbek/Nübbel keine Chance. Der TSV Alt Duvenstedt stürzt den Spitzenreiter.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 23:54 Uhr

Der TSV Alt Duvenstedt hat es geschafft. Mit dem 30:26 (8:12) stürzte der TSV den bisherigen Tabellenführer der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, die SG Lütjenburg/Dannau. Die Tabellenspitze konnte das Team von Stefan Brauer aber nicht übernehmen, weil der punktgleiche Preetzer TSV mit 33:25 (12:12) beim TSV Owschlag II die Oberhand behielt. Das Lokalderby zwischen der HSG Hamdorf/Breiholz und der HSG Fockbek/Nübbel entschieden die Gastgeberinnen klar mit 25:18 (13:9) für sich und glichen somit ihr Punktekonto aus.

Neben dem Kellerkind TSV Owschlag II, das nach dem 28:28 des MTV Dänischenhagen gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen weiterhin um den Klassenerhalt bangen muss, muss nun auch die HSG Fockbek/Nübbel aufpassen, nicht vollends in den Abstiegsstrudel zu geraten.

HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Fockbek/Nübbel 25:18 (13:9)

Hamdorfs Trainer Robert Wichmann war zufrieden. „Für uns war es ein ganz wichtiger Sieg. Die Punkte haben wir auf jeden Fall verdient“, kommentierte der Hamdorfer Coach den Erfolg, der sich bereits ab der Mitte der ersten Halbzeit abzeichnete. Seine Mannschaft legte ein 8:5 vor und gab die Führung danach nicht wieder ab. „Wir haben uns recht ungeschickt angestellt“, vermisste Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppin bei seiner Mannschaft den Spielwitz. Seine Spielerinnen agierten einfach zu dicht vor der Deckung und luden die Gastgeberinnen regelrecht zum Ballklau ein. „So haben wir dann auch keine guten Entscheidungen treffen können, um die stabile Abwehr der Hamdorfer aufzureißen“, erklärte Joppin. Ein 6:0-Lauf der HSG Hamdorf/Breiholz sorgte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff dann für die endgültige Entscheidung.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (11), Kruse (5), Storm (3), Reese (2), Peters (2), Gerdt und Hohnsbehn (je 1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (5), Benckwitz (5), D. Scheller (2), Witt (2), Ehlers, Sievers, Holling und Shala (je 1).


TSV Alt Duvenstedt – SG Lütjenburg/Dannau 30:26 (8:12)

Der TSV Alt Duvenstedt legte eine katastrophale erste Halbzeit hin. „Wir hätten es keinem unserer Zuschauer verdenken können, wäre er nach 30 Minuten nach Hause gegangen“, erklärte Spielerin Finja Rathmann. Ihre Mannschaft präsentierte sich in der Offensive zu ideenlos und hinten viel zu zaghaft. Die Gäste nutzten die Chance und setzten sich auf 12:8 zur Pause ab. Bis zum Stand von 13:17 aus Sicht der Alt Duvenstedterinnen sah noch alles nach einem Erfolg der Gäste aus. „Dann aber begann die große Britta-Müller-Show“, schwärmte Rathmann. Insgesamt erzielte die Duvenstedter Goalgetterin 17 Treffer. Innerhalb weniger Minuten trug sie maßgeblich dazu bei, dass aus dem 13:17 eine 22:17-Führung wurde. Die Halle tat nun ihr Übriges, und die Gastgeberinnen feierten schließlich einen viel umjubelten Erfolg.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Müller (17), J. König (4), Ramm (2), Drews (2), Schlimbach (2), Thomsen, Rathmann und Schröder (je 1).
 

TSV Owschlag II – Preetzer TSV 25:33 (12:12)

„Letztlich haben wir uns diese Niederlage selber zuzuschreiben. Wir haben in der Abwehr nicht konsequent genug zugepackt und waren bei Freiwürfen nicht konzentriert genug“, sprach Owschlags Trainer Sönke Marxen von einem verdienten, wenn auch zu deutlichen Preetzer Erfolg. Nach dieser deftigen Schlappe sah es in der ersten Halbzeit nicht unbedingt aus. Owschlag konnte sich Mitte der ersten Hälfte einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeiten. Dann kämpfte sich der Gast nach technischen Fehlern des TSV über einfache Tore zum 12:12-Pausenstand heran. „Wir haben unsere Fehlerquellen im zweiten Spielabschnitt nicht abstellen können. Die Preetzerinnen haben konsequent nachgesetzt und sich Tor um Tor weiter abgesetzt“, musste Marxen erklären.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (8), Willner (4), Clausen (4), Stachowski (3), Greincke (3), Glaser, Gehl und Brandt (je 1).
 

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