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Landeszeitung

17. August 2017 | 16:10 Uhr

Musik satt : Klangvolles Messe-Erlebnis

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Live-Musik und Instrumente-Test lockten Besucher aus dem ganzen Land in die Rendsburger Altstadtpassage.

„Das ist einfach toll!“ Veit und Justin aus Fockbek sind große Fans der Musikmesse. Bereits am Sonnabend hatten sie die Angebote getestet: Gitarren konnten ausprobiert, Schlagzeuge bearbeitet und Klaviere gespielt werden. Am Sonntag waren sie nochmals losgezogen und wagten sich sogar auf die Bühne. Unter fachkundiger Anleitung trommelten sie auf Cajons – das sind Kisten, denen mit dem Händen ein satter Sound entlockt werden kann.

Für den hatte zuvor auch Susanne Albers gesorgt. Im vergangenen Jahr hatte die Veranstaltungskauffrau bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mitgemacht. Sie stammt aus einer musikalischen Familie. „Es war für mich eine gute Zeit, weil ich schon Erfahrung im Musikbusiness hatte“, erklärte die Dreißigjährige. „So konnte ich es genießen.“ Ihren Fans – darunter viele Mädchen, die ihren Auftritt mit Handykameras dokumentierten – gab sie jedoch mit auf den Weg: „Kinder und Jugendliche sollten erst mal die Schule zu Ende machen“, bevor sie sich bei DSDS bewerben.

Bei „My heart is refusing me“ von Lorraine und „Halo“ von Beyoncé war die Galerie mit Zuhörern gut gefüllt. Danach zerstreuten sich die Besucher wieder. Das Haus war immer voll mit Gästen aus dem ganzen Land, auch wenn das sonnige Winterwetter zum Spazieren gehen einlud und das Foyer der Altstadtpassage eisgekühlt war. In unterschiedlichen Räumen gab es verschiedene Angebote. Schlagzeuge konnten in einem ausprobiert werden. Da bearbeiteten dann sowohl Profis als auch Kinder mit Schlagstöcken die Drums. Dass es dennoch nicht ohrenbetäubend laut war, lag daran, dass die Instrumente für den Hausgebrauch heute elektronisch funktionieren und man sein Spiel über Kopfhörer wahr nimmt, oder auch eine eingespielte Musik. Ein Angebot, das Jürgen Friedrichsen aus Felde zu schätzen weiß, denn er trommelt ganz privat und nur zum Vergnügen. Gestern begleitete ihn sein Sohn Lars. „Er spielt eigentlich Gitarre.“ Aber in der Altstadtpassage hatten Vater und Sohn gemeinsam an den Schlagzeugen sichtlich Spaß.

Zwei Stockwerke tiefer in den Räumen des Musikmarktes, dessen Inhaber Ralf Dreeßen Organisator der Veranstaltung ist, waren Gitarren aller Arten versammelt, darunter manch teures Stück, an dem ausnahmsweise ein Zettel hing mit der Aufforderung „Don’t touch“ – „Bitte nicht berühren“.

Genau das war jedoch beim Gitarrendoktor erwünscht, einem Service von Yamaha. Zahlreiche Musiker hatten das kostenfreie Angebot angenommen. So war der Doktor unermüdlich damit beschäftigt, Saiten aufzuziehen oder Hälse zu polieren. Im Hauptberuf ist er für die Qualitätssicherung der Saiteninstrumente in der Yamaha-Europazentrale bei Hamburg verantwortlich. Nachdem der Doktor Hand angelegt hatte, waren die Gitarren der Rendsburger wie neu.

 

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erstellt am 27.Jan.2014 | 15:37 Uhr

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