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Norddeutsches Filmfest : Kino schwimmt auf der Erfolgswelle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Positive Bilanz nach dem Norddeutschen Filmfest: Mehr als 700 Besucher verfolgten die Vorführungen.

von
erstellt am 28.Feb.2017 | 09:49 Uhr

Nach dem Filmfest ist vor dem Filmfest. Das versprachen Nicole Claussen vom Kinocenter Rendsburg sowie Karen und Hans von Fehrn-Stender vom Schauburg Filmtheater, nachdem das 2. Norddeutsche Filmfest mit dem Streifen „Ferien“ am Sonntag zu Ende gegangen war. Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage geben. In beiden Häusern werden dann wieder Filme gezeigt, die in Norddeutschland gedreht wurden, im Norden spielen oder die norddeutsche Mentalität verkörpern.

„Von Donnerstag bis Sonntag kamen mehr als 700 Besucher in die beiden Kinos, das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr“, freute sich Nicole Claussen. Das gestiegene Publikumsinteresse und die positiven Reaktionen seien die Gründe dafür, auch im kommenden Jahr ein Filmfest mit dem Schwerpunkt „Norden“ zu veranstalten. Die Idee, nicht nur Filme zu zeigen, sondern Darsteller und Filmemacher nach Rendsburg zu holen, habe sich bewährt. Dem stimmte auch Karen von Fehrn-Stender zu. Sie war besonders beeindruckt von Arsseni Bultmann, der den Tobbi in dem Kinderfilm „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ spielt. Der 12-Jährige stand den Kindern und Erwachsenen nach dem Film in der Schauburg Rede und Antwort. „Arsseni hat überhaupt keine Starallüren und er gab interessiert Auskünfte über seine Schaupielerei.“ Der Andrang sei so groß gewesen, dass man den Film noch in einem zweiten Saal zeigte. Als beste Veranstaltung im Kinocenter mit 160 Besuchern bezeichnete Claussen den Eröffnungsfilm „Wracktaucher“ mit Lichtshow und der Band „NOK-Outs“, die live ihren „Rendsburg-Song“ spielte.

Musikalisch ging es auch bei der Vorführung des Films „Windstärke 5 - Ick bünn een Seemann“ des Rendsburger Filmers Dieter Kobrock zu. Der „Lotsengesangverein Knurrhahn“ aus Kiel sang und spielte live im großen Kinosaal. Und für den Film „Hardboiled Crime Story“, ein Krimi aus Dithmarschen, war das Kinocenter Drehort.

„Wir wollen mit dem Norddeutschen Filmfest zeigen, dass Film nicht nur in Hollywood stattfindet“, betonte Karen von Fehrn-Stender. Und mit Nicole Claussen ist sie sich einig: „Im nächsten Jahr gibt es wieder ein Norddeutsches Filmfest.“

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