zur Navigation springen

Kimberly Peters nutzt ihren Heimvorteil

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Lokalmatadorin siegt beim Nachwuchs-Reitturnier in Hohenwestedt

Drei Turniertage, knapp 40 Prüfungen, 900 Nennungen: Der Sportpark Wilhelmshöh in Hohenwestedt stand ein Wochenende lang ganz im Zeichen des Reitsports.

Als reines Nachwuchsturnier ist die Reitsportveranstaltung im Herzen Mittelholsteins hierzulande eine echte Rarität. „Es gibt in Schleswig-Holstein nur noch ganz wenige Nachwuchsturniere“, erklärte die 1. Vorsitzende des RuFV Hohenwestedt und Umgebung, Margrit Lucht, „wir veranstalten unser Turnier in dieser Form, weil die Kleinen sonst fast keine Möglichkeit mehr haben, Wettbewerbserfahrungen zu sammeln.“ In Hohenwestedt können Nachwuchsreiterinnen wichtige Ranglistenpunkte einheimsen, um sich in eine höhere Leistungsklasse (LK) vorzuarbeiten. Kimberly Peters vom RuFV Hohenwestedt und Umgebung zum Beispiel gewann mit ihrer Holsteiner Stute „Viola“ ein Springen der Kategorie A** und die damit verbundenen Ranglistenpunkte. Das gleiche Kunststück war der Hennstedterin in der vergangenen fünf Wochen bereits drei Mal gelungen – bei A**-Springen-Erfolgen in Reesdorf, Kremperheide und Hanerau-Hademarschen. Ebenfalls in Hademarschen beim Turnier auf dem Batz hatte Kimberly Peters ihre dritte Platzierung bei einem L-Springen erzielt. Wodurch sie nun genug Punkte gesammelt hat, um von der Leistungsklasse (LK) 5 in die LK 4 aufzusteigen. „Das ist ja mein Heimturnier, deshalb bin ich immer ganz besonders gern hier“, meinte Kimberly Peters, „die Atmosphäre ist toll, die Stimmung bei allen immer super und der Reitplatz sowieso in sehr guter Verfassung.“

Lucht weiß um die Attraktivität des Turniers: „Da nehmen Reiterinnen aus ganz Schleswig-Holstein und diesmal sogar auch aus Niedersachsen weite Anreisewege in Kauf, um hier auf unserem schönen Gelände mal starten zu können.“ Die widrigen Wetterbedingungen im Vorfeld des Wochenendes stellten die Organisatoren vor keine große Herausforderung. „Trotz des Regens der vergangenen Tage ist der Platz in einem überraschend guten Zustand“, befand Greta Rüdiger aus Neumünster, die mit ihrem „Bailey“ bei zwei Dressurprüfungen am Start war, und lobte die Veranstalter: „Das ist ein sehr schönes und sehr gut organisiertes Turnier.“ In der gleichen Dressurreiterprüfung der Klasse A, in der „Bailey“ einmal kurz mit einem Huf das Dressurviereck verließ und deshalb qualifiziert wurde, siegte Ellen Rosemann mit ihrem Oldenburger „Don Wieger“. „Das war bisher unser größter Erfolg“, freute sich die Bad Segebergerin, die zum ersten Mal in Hohenwestedt mit dabei war. Auch Melanie Suhren schaffte bei ihrem ersten Start in Hohenwestedt gleich einen Sieg: Die Nortorferin gewann mit ihrem Schimmel „Levis“ das Stilspringen um den Preis des Autohauses Timm Häufle. Das Mannschaftsspringen zum Abschluss des zweiten Turniertags gewann wie im Vorjahr das „Team Tiger“ aus Oeschebüttel, das vor den „Nortorfer Stallchaoten“ und dem „Team Augustenhof“ siegte. Die Springequipe des gastgebenden Reit- und Fahrvereins Hohenwestedt und Umgebung landete auf dem vierten Platz. Margrit Lucht zog derweil eine rundum positive Bilanz des 14. Nachwuchsturniers auf Wilhelmshöh: „Wir haben von Jahr zu Jahr stets eine steigende Tendenz bei den Nennungen zu verzeichnen – und auch mit den Besucherzahlen sind wir diesmal wieder sehr zufrieden.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 04.Aug.2015 | 12:58 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen