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1. Basketball-Regionalliga : Kibi lässt die Twisters jubeln

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Erleichterung im Rendsburger Lager nach dem dramatischen 77:76-Erfolg über Cottbus in den Schlusssekunden ist groß.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Erleichterung pur bei Trainer Bjarne Homfeldt und den Spielern des BBC Rendsburg. Im vierten Spiel feierten die Twisters ihren ersten Sieg in der 1. Basketball-Regionalliga. In einer dramatischen Partie bezwang der Aufsteiger den bislang ebenfalls noch sieglosen BBC White Devils Cottbus in eigener Halle mit 77:76 (12:13, 35:31, 52:56). Mann des Abends war dabei Eric Kibi. Sekunden vor dem Ende erzielte der Kanadier mit einem Korbleger das erlösende 77:76 und versetzte die 287 Zuschauer in der Herderhalle, sofern sie denn Fans der Twisters waren, in Ekstase. „Das war für uns ein extrem wichtiger Sieg. Es war ein Erfolg des Kopfes und der Moral. Wir waren doch verunsichert. Ich bin schon stolz auf die Mannschaft“, atmete Twisters-Trainer Homfeldt nach Spielschluss dieses Krimis erst einmal kräftig durch.

Moral zeigten die Twisters wahrlich, denn mit Jannek Schmitt und „Dimi“ Basylev fielen zwei Stammkräfte aus. Max Hillner, Tim Störtenbecker und Björn Rohwer konnten nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte agieren. Das machte sich insbesondere bei Hillner bemerkbar, der mit seiner dynamischen Spielweise das Spiel seiner Mannschaft eigentlich positiv beeinflusst. Ihm gelang diesmal kein Punkt. Dafür waren einmal mehr Eric Kibi (28) und Peter Marcic (20) verantwortlich. So spielte Kibi die ersten 15 Minuten komplett durch. Seine Präsenz war auch erforderlich, um einen Gegner, der sich nie aufgab, in die Knie zu zwingen.

Den Twisters war anzumerken, dass sie mit drei Niederlagen gestartet waren. Das aber schien auch für Cottbus zu gelten. Beide Mannschaften warteten mit einer Reihe von Fehlwürfen auf. Das spiegelt auch der Spielstand nach dem ersten Viertel von „nur“ 12:13 wider. Im zweiten Viertel lief das Spiel der Twisters wesentlich besser. Mit leichten Körben legten die Hausherren schnell eine 30:20-Führung vor (17.). Dabei zeichnete sich besonders Christoph Brunk unter dem Korb aus. Gute Anspiele von Peter Marcic und Alexander Schlemmer nutzte er zu wichtigen Punkten. Auch Marcic steigerte sich und seine Trefferquote. Doch die Gäste schlugen zurück. Überragend auf Cottbuser Seite war US-Boy Terence Billups (30 Punkte). Er glänzte als Schütze und Anspieler. Davon profitierte besonders körperlich robuste Felix Neumann (15 Punkte). Unter dem gegnerischen Korb wusste sich Neumann immer wieder zu behaupten. „Wir haben es einfach nicht geschafft, Billups auszuschalten. Das war allerdings auch ganz schwer. Am besten gelang es noch Morris Brodersen. Er hat dafür aber auch einige Fouls hinnehmen müssen“, analysierte Homfeldt. Somit gingen die Twisters nur noch mit einer 35:31-Führung in die Pause.

Die Nachlässigkeiten im Spiel der Twisters, die Cottbus konsequent nutzte, setzten sich auch im dritten Viertel fort. Die Gäste führten dank des Duos Billups/Neumann mit 56:52 und schien seinen ersten Sieg anzusteuern. Doch mit großer Moral und dank der unermüdlichen Unterstützung der Zuschauer zitterten sich die Twisters zum ersten Sieg. Nach einem 53:60-Rückstand (31.) sah es dabei keineswegs aus. „Am Ende kamen wir mit der aggressiven Spielweise der Twisters nicht klar. Leider fehlte bei uns mit Nico Kaml ein wichtiger Werfer. Rendsburg hat glücklich gewonnen“, befand der Cottbuser Trainer Steven Herfurth.

Rendsburg Twisters: Brodersen (9/1x3), Hillner, Marcic (20/2x3), Rohwer (5/1x3), Störtenbecker, Schlemmer, Brunk (10), Rinner, Kibi (28), Schütze, Sopha (5/1x3).

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