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Landeszeitung

13. Dezember 2017 | 10:46 Uhr

Kerze und Glücksschoki als Souvenir

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Andenken mit regionalen Motiven sind beliebt: Christkirche und Theater ebenfalls als Motiv / Rendsburg-Becher bereits in der dritten Auflage

von
erstellt am 22.Okt.2013 | 00:37 Uhr

Draußen stürmt es, die Temperaturen tendieren abends teilweise schon gegen null, es wird immer früher dunkel: Diese Umstände wecken das Bedürfnis nach einer heißen Tasse Tee im Kerzenschein. Alles machbar – sogar ganz lokalpatriotisch. Denn es gibt inzwischen nicht nur einen Rendsburg-Becher, sondern auch Tee und Kerzen, die für die Kanalstadt werben.

Friedrich Dittmer hatte vor einigen Jahren die Idee zu dem Geschenkartikel, mit dem Rendsburg in aller Munde ist. Damals war noch Mangelware an Souvenirs mit typischen Rendsburg-Motiven. Der Architekt Alfred Mitzkus zeichnete Hochbrücke und Kanal mit einem wechselnd farbigen Hintergrund. Die Resonanz war groß. Nach der ersten Tasse wurde 2012 die zweite aufgelegt, in etwas abgewandelter Form (die Landeszeitung berichtete).

„Die alte gab es nicht mehr“, bedauerte Dittmer. Auf jeden Fall waren die fröhlichen Becher wieder schnell ausverkauft, so dass Dittmer zum dritten Mal das Mitbringsel orderte – wieder in einer anderen Form und dieses Mal mit einem festen Untersatz aus Plastik und damit rutschfest. Erhältlich ist dieser Becher bei der Tourist-Information am Schiffbrückenplatz und bei der Coburg’schen Buchhandlung. Mit rund 14 Euro ist er nicht billig – aber von echtem Rendsburger Design.

Und dann gibt es noch den sogenannten Wunderbecher bei der Tourist-Info. Dieser offentbart seine Motive erst, wenn er befüllt wird. Das können Kaffee oder Kakao sein – einen Rendsburg-Kaffee gibt es im „Weltladen“ bei der Marienkirche. Aber natürlich auch der Rendsburger Früchtetee aus dem Teehaus. Oder die „Rendsburger Gaumenfreude“. Den schwarzen Tee gibt es, wo man ihn vielleicht nicht unbedingt erwartet: In der Buchhandlung Reichel hat Inhaber Benjamin Vohs seit diesem Sommer auch Souvenirs mit Rendsburg-Motiven im Angebot. Mit der Resonanz ist er sehr zufrieden. Hochbrücke, Rathaus, Stadttheater und Christkirche verkaufen sich gut – auch auf Frühstücksbrettchen.

Geordert hat Vohs die Souvenirs bei einer Firma, die sich auf regionale Andenken spezialisiert hat. Verschiedene Design-Linien sind im Angebot. Im Internet wird nach den beliebtesten Motiven der jeweiligen Stadt gesucht; diese werden dann gezeichnet. „Allerdings hatten sie einen Frachter als Motiv auf den Produkten“, erzählt Vohs. Diesen ließ der Buchhändler gegen ein Traumschiff austauschen.

Wer nach so viel Rendsburg noch nicht glücklich ist, dem helfen vielleicht Pralinen und Schokolade von Feinkost Krüger (wir berichteten) oder die Glücksschoki bei Reichel. Ende des Jahres soll auch noch ein Shopper aus derselben Produkt-Linie wie Kerzen und Co. erhältlich sein.

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