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Landeszeitung

17. Oktober 2017 | 10:09 Uhr

basketball : Keine neuen Körbe in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kurz vor Saisonstart der Twisters verzögert sich der Umbau in der Herderhalle für unbekannte Zeit. Insgesamt drei städtische Hallen sind für den Basketball-Club Rendsburg derzeit nicht bespielbar.

von
erstellt am 27.Aug.2014 | 11:01 Uhr

Antje Mevius, Vorsitzende des Basketball-Clubs (BBC), hat gerade alle Hände voll zu tun, um ihre Mannschaften in Sporthallen unterzubringen – allen voran die Twisters. Die erste Herrenmannschaft benötigt für die nächste Saison in der ersten Regionalliga neue Körbe und ein größeres Spielfeld (wir berichteten). Dieser Umbau läuft in der Sporthalle der Herderschule jedoch nicht nach Plan.

Ursprünglich waren die Arbeiten für die zweite Hälfte der Sommerferien vorgesehen, sodass der Sportunterricht nicht beeinträchtigt würde. Diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Die neuen Spielfeldmarkierungen wurden erst vor einigen Tagen aufgetragen, weshalb morgen noch die alten Linien entfernt werden müssen. Die Hoffnung, die neuen Körbe könnten Anfang dieser Woche hängen, hat sich längst zerschlagen. Der beauftragten Firma aus Niedersachsen wurden die nötigen Acrylglasplatten für die 10 000 Euro teure Korbanlage nicht rechtzeitig geliefert. „Da ist irgendetwas großartig schiefgelaufen“, kommentierte Thomas Siegel, Leiter des Fachdienstes Hochbau. Ihn beunruhigt, dass die Firma derzeit noch keinen neuen Montagetermin nennen kann. Bis dahin will Siegel weiter hartnäckig bleiben und hinter dem Dienstleister hertelefonieren. Trotzdem bleibt er optimistisch: „Das werden wir irgendwie zum Laufen kriegen“.

Wegen der Sanierungen, die in den Ferien in der Herderhalle stattfanden, trainierten die Twisters zunächst vier Wochen in der Halle der Christian-Timm-Schule, derzeit spielen sie in der Kronwerkhalle. Aber nicht nur die Twisters sind betroffen, auch die anderen Teams des BBC müssen ausweichen: Zu den 12,5 Trainingsstunden, die in der Herderhalle ausfallen, kommen noch 26,5 Stunden pro Woche in denen nicht in der Sporthalle des Helene-Lange-Gymnasiums trainiert werden kann und drei Stunden fallen in der Halle der Grundschule Obereider aus (siehe Infobox).

Wann aber die Twisters mit ihren neuen Körben trainieren können, bleibt weiter offen. Trainer Bjarne Homfeldt kann sein Team erst dann richtig auf die neuen Begebenheiten in der ersten Regionalliga vorbereiten, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Die durchsichtige Acrylglasplatte der neuen Körbe sei optisch ein starker Unterschied zur bisherigen Holzplatte, sodass das Zielen neu trainiert werden muss, betonte er, „sonst geht die Trefferquote runter.“ Dadurch, dass das Feld länger und breiter sein wird als in der letzten Saison, muss auch taktisch am Spiel der Mannschaft gefeilt werden. „Wir müssen alles überarbeiten, das geht nur mit der neuen Linierung“, so Homfeldt. Das erste Heimspiel der Saison steht am 27. September an, aber bereits für den 13. September ist ein Freundschaftsspiel zum Saisonauftakt geplant. Ob dann auf schicke neue Körbe gespielt wird, oder auf eine Übergangslösung aus Holz, bleibt abzuwarten.

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