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Handball-SH-Liga : Keine Einstellung, keine Punkte für Hohn/Elsdorf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen den Tabellenvorletzten HC Treia/Jübek kassierten die HSG-Handballerinnen eine unerwartete 20:21-Niederlage.

Gegen die „Kellerkinder“ der Handball-SH-Liga der Frauen hatten die HSG Hohn/Elsdorf und die HSG Kropp-Tetenhusen II eigentlich Siege eingeplant. Doch nur die Kropper Reserve konnte das Vorhaben in die Tat umsetzen. Während das Team von Trainer Gunnar Schlott gegen Schlusslicht SG Wift mit 24:21 (14:10) gewann, kassierte Aufsteiger Hohn/Elsdorf gegen den Vorletzten HC Treia/Jübek eine überraschende Niederlage. „Keine Einstellung, keine Punkte.“ Auf diesen einfachen Nenner brachte HSG-Trainerin Sünje Schütt die 20:21 (10:11)-Pleite gegen den Mitaufsteiger HC Treia/Jübek.

Kropp-Tetenhusen II – SG Wift 24:21 (14:10)

Endlich hat die HSG Kropp-Tetenhusen II zu alter Stärke zurückgefunden. „Der Schlüssel zum Erfolg war unsere aggressive Abwehr“, resümierte HSG-Trainer Gunnar Schlott. Zwar kassierte sein Team gleich sieben Zeitstrafen, doch das störte Schlott weniger, denn auch in Unterzahl waren seine Spielerinnen noch erfolgreich. Auch im Angriff zeigte sich die Kropper Reserve stark verbessert und konnte die vielen technischen Fehler, die zuletzt gemacht wurden, erheblich reduzieren. Zudem hatten die Gastgeberinnen die größeren Kraftreserven. „Wir konnten in beiden Halbzeiten in der Schlussphase zulegen“, so Schlott. Nach dem 7:6 (20.) setzte sich die HSG über 11:8 (25.) auf 14:10 bis zur Pause ab. Die Gäste kämpften sich im zweiten Spielabschnitt auf 20:19 (50.) heran. Schlott: „Meine Mannschaft hat dann aber Charakter bewiesen und sich als Einheit präsentiert.“ Mit einem 3:0-Lauf zum 23:19 sorgten die Kropperinnen für die Vorentscheidung.

HSG Kropp-Tetenhusen II: Schlichting – Jöns (7), Niese (5), Nina Petersen (4), Lenz (4), Brügmann (2), Nora Petersen (1), Sieck-Pahl (1), Hermann, Kemle, Naeve, Goetzin.

HSG Hohn/Elsdorf – HC Treia/Jübek 20:21 (10:11)

„Treia/Jübek hatte die bessere Einstellung und war heißer auf den Sieg als meine Mädels“, sprach Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt von einem verdienten Gäste-Sieg. „Wir haben in der Deckung nicht zugepackt und vorne reihenweise Großchancen ausgelassen“, ärgerte sich Schütt über die aus ihrer Sicht „unnötige Niederlage“. Die zeichnete sich bereits vor dem Spiel ab. Schütt: „Treia/Jübek merkte man beim Aufwärmen schon an, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte.“ Diese Ernsthaftigkeit vermisste die Hohner Trainerin bei ihren Spielerinnen. Die Folge: Die HSG Hohn/Elsdorf fand zu keinem Zeitpunkt der Partie so richtig ihren Rhythmus. Von Beginn an lagen die Gastgeberinnen zurück. „Wenn wir die Chance zum Ausgleich hatten, machten wir die Dinger einfach nicht rein“, ärgerte sich Schütt, deren Team zur Pause mit 10:11 hinten lag. Trotz einer lauten Kabinenansprache änderte sich im zweiten Durchgang wenig. In der Deckung waren die Gastgeberinnen nicht konsequent genug, vorne fehlte die Genauigkeit in den Abschlüssen. So lief die HSG auch im zweiten Spielabschnitt ständig einem Rückstand hinterher.

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte, Schubbe – Gahnz, Bruhn (2), Ketelsen (3), Plöhn (4), Ramm (1), Krippeit, Hagge, Rohwer (5/4), Stürken (5), Sachau-Tinney.

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