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Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 14:18 Uhr

Rendsburg : Keine Angst vor der Grippewelle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Erkältungen greifen um sich, Influenza ist bisher selten. Unternehmen und Krankenkassen verzeichnen Anstieg von Krankmeldungen.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Die gute Nachricht zuerst: Die Rendsburger sind bisher von einer Grippewelle verschont geblieben. Dass dennoch viele schniefen und schnaufen, liegt an einer heftigen Erkältungswelle, die um sich greift. „Viele Patienten haben derzeit mit viralen Infekten zu kämpfen, die sich lange hinziehen. Eine echte Grippe habe ich in diesem Winter aber nur ein paar Mal gesehen“, berichtet Allgemeinmedizinerin Marina Wechsler. Die Symptome allerdings ähneln sich: Wen hohes Fieber, Gliederschmerzen, Schüttelfrost und ein heftiges Krankheitsgefühl plagen, der sollte einen Arzt aufsuchen.

Auch die Unternehmen aus der Region haben mit der Erkältung zu tun. So weiß Angela Kruse aus der Personalabteilung der Firma ACO in Büdelsdorf: „Wir haben aktuell merklich mehr Krankmeldungen als üblich.“ Schulrat André Berg bezeichnet die Situation in den Schulen wegen erkrankter Lehrkräfte als angespannt. „Einen Engpass hatten wir im Februar. Zurzeit können die Schulen die Vetretungen aber intern regeln. Einen Notfall haben wir nicht.“

Die Innungskrankenkasse Nord (IKK Nord) stellt in der Region momentan ebenfalls einen Anstieg der kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen fest. „Ein Großteil davon entfällt auf die jahreszeittypischen akuten Erkrankungen der Atemwege, grippalen Infekte, aber auch der echten Influenza“, so die Auskunft. Auffällig sei das deutliche, gar sprunghafte Anwachsen der Betroffenenzahlen. Das merkt auch Henning Lilienthal von der Altstädter Apotheke. Erkrankten rät er, einen Gang zurückzuschalten und sich richtig auszukurieren. „Die Begleitsymptome kriegt man durch eine medikamentöse Behandlung in den Griff.“ Wer bisher verschont geblieben ist, sollte sich gesund ernähren, genug schlafen, an die frische Luft gehen, Menschenansammlungen meiden und die Hände regelmäßig waschen, rät auch Marina Wechsler.

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