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Osterrönfeld : „Kein Übernahmekandidat“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Volksbank-Raiffeisenbank blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 07:45 Uhr

Die Volksbank-Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg geht gestärkt aus dem Geschäftsjahr 2013 hervor. Die Vorstandsmitglieder Georg Schäfer und Friedrich Greten verwiesen in einem Pressegespräch gestern Abend auf eine gestiegene Bilanzsumme, ein höheres Kreditvolumen und einen Überschuss, „der an das hervorragende Ergebnis des Vorjahres anknüpfen kann“. Anschließend fand der Neujahrsempfang der Bank statt. Und vor dem Hintergrund der soliden Finanzsituation des Geldinstituts bekräftigte Greten: „Wir sind kein Übernahmekandidat und werden es auch nicht werden.“

Selbstbewusst und mit einer starken Affinität zu der Region, in der sie tätig ist, trat die Bank gestern auf. Mehr als 70 Persönlichkeiten waren der Einladung zu dem Empfang gefolgt. Vertreter aus Politik, der Wirtschaft und den Verbänden, aber auch kulturellen und schulischen Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen. Ehrengäste waren Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele und Kreispräsident Lutz Clefsen. Reden gab’s natürlich auch. Georg Schäfer hatte den Part übernommen, die Gäste zu begrüßen und auf den Banken-Abend einzustimmen. Er schilderte, dass zu den Stärken eines in der Region seit 116 Jahren verwurzelten Geldinstituts die Erreichbarkeit zählen müsse – und zwar auf allen Ebenen, die möglich sind: persönlich, per Telefon und via Internet. Mehr als 1000 Kunden der Bank sind verbunden mit dem VR-Facebookauftritt.

Kreispräsident Clefsen kann sich zwar nach eigenen Worten für Internet und Facebook weniger begeistern, wohl aber für eine vor Ort tätige Bank. Die Volks- und Raiffeisenbanken hätten sich niemals auf unseriöse Geschäfte eingelassen, sagte er und fand auch freundliche Worte für das Wirtschaftsministerium. Er dankte Minister Reinhard Meyer und seinem Staatssekretär Nägele für ihren Einsatz in der Region. Damit spielte Clefsen auf die Bemühungen an, die Planung eines Ersatzbaus für die Rader Hochbrücke auf den Weg zu bringen: „Ein Minister, der sich um Kanal und Hochbrücke kümmert, ist mir lieber als ein Politiker, der in Talkshows auftritt.“

Bankvorstand Friedrich Greten ging auf das niedrige Zinsniveau ein und zitierte seinen Kollegen von der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen. Dieser bezweifle, dass die Banken den Zinsausfall kompensieren könnten. Dies werde zwangsläufig zu einer ohnehin überfälligen Konsolidierung der Branche in Europa führen. Greten: „Die Übernahme der Sparkasse Mittelholstein AG durch die Haspa im Herbst letzten Jahres zeigt, dass er nicht so ganz falsch liegt.“

Mit Spannung erwartet wurde auf dem Empfang ein humorvoll geprägter Schlagabtausch zwischen Landrat Rolf-Oliver Schwemer und Staatssekretär Nägele. Dazu mehr in unserer morgigen Ausgabe.

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