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3. Handball-Liga der Frauen : Kein Spaziergang für Owschlagerinnen beim krisengeschüttelten Rostocker HC

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit dem SV Grün-Weiß Schwerin hörte 2013 auf, mit dem Rostocker HC fängt das neue Jahr an. Die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag sind am Sonntag (16 Uhr) bei den RHC Dolphins zu Gast.

Mit dem SV Grün-Weiß Schwerin hörte 2013 auf, mit dem Rostocker HC fängt das neue Jahr an. Mecklenburg-Vorpommern-Wochen bei den Handballerinnen des TSV Owschlag: Was bei Landeshauptstädterinnen nicht klappte – der TSV verlor 27:32 –, soll nun in Rostock gelingen: ein Sieg „Ein Spaziergang wird das nicht. Aber chancenlos sind wir auch nicht, sofern unsere Leistungsträger funktionieren. Andernfalls wird es eng“, weiß Trainer Rainer Peetz. Anpfiff ist am Sonntag um 16 Uhr. Der TSV darf sich auf ein kampfbetontes Spiel einstellen. Rostock steckt als Vorletzter mitten im Existenzkampf der 3. Liga.

Über die Probleme bei den Gastgeberinnen lässt sich in den „Norddeutschen Neuesten Nachrichten“ nachlesen. In der Lokalpresse bemängelt Neu-Trainerin Ute Lemmel, die Anfang November den Posten von Lothar Goldschmidt übernahm, die laxe Einstellung ihrer Spielerinnen. Schon fünf Punkte beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz. „Die Rettung kann aber nicht gelingen, wenn nicht jede einzelne Spielerin den in der ersten Saisonhälfte zu oft erlebten gravierenden Mängeln den Kampf ansagt“, lässt sich Lemmel in der Zeitung zitieren. Kurz nach ihrem Amtsantritt folgte ein sensationeller Heimsieg über den Tabellenführer Buxtehude, danach legte ihr Team allerdings drei Nuller in Serie hin. Gegen den TSV stehen die RHC Dolphins unter Zugzwang.

Die Owschlagerinnen müssen sich aktuell keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Fünf Punkte hat der Tabellensechste Vorsprung auf die Abstiegszone. In Sicherheit wiegen sollte sich die Peetz-Truppe jedoch auch nicht. Angesichts des ausgedünnten Kaders mit nur acht Feldspielerinnen reitet der TSV von Spieltag zu Spieltag auf der Rasierklinge. Erst in zwei bis drei Wochen wird Raphaela Steffek zurückkehren, Alke Trceziok voraussichtlich Mitte Februar. „Zum Glück haben wir uns ein Polster geschaffen, wir müssen nicht in Panik verfallen“, so Peetz.

Unterdessen haben die Verantwortlichen beim TSV den eingeleiteten Protest gegen die Wertung des Spiels gegen den TSV Travemünde (29:30, die Landeszeitung berichtete) nicht weiter verfolgt. „Aus Kostengründen und weil die Erfolgsaussichten sehr fraglich sind“, erklärt Rainer Peetz. Zur Erinnerung: Die an der Hand verletzte Junioren-Nationalspielerin Franziska Haupt spielte gegen Owschlag mit einer Kunststoffschiene. Beim TSV vermutete man einen Regelverstoß. Der Einspruch ist abgehakt, der Blick richtet sich nach vorne. In Rostock liegen die nächsten Punkte für den TSV bereit zum Abholen.

Fans haben die Möglichkeiten, ihre Mannschaft im Reisebus zu begleiten. Abfahrt ist am Sonntag um 10.30 Uhr vom Owschlager Bahnhof und um 11.10 Uhr vom Parkplatz des Citti-Marktes in Kiel.

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