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Handball, 3. Liga : Kein Selbstläufer für Kropp-Tetenhusen II

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Trotz der eindeutigem Tabellenkonstellation erwartet die Drittliga-Handballerinnen der HSG ein schwerer Gang.

Ein schweres Heimspiel steht den Drittliga-Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen bevor. Die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen muss heute in der Geestlandhalle gegen den Frankfurter HC antreten (19.30 Uhr). Der Tabellenzehnte zu Gast beim Vierten. Und das soll ein schweres Heimspiel werden? Wirklich, Herr Carstensen? „Auf jeden Fall. Dieses Spiel ist nicht zu vergleichen mit der Begegnung in der Hinrunde. Die Frankfurterinnen haben sich enorm entwickelt“, meint der Coach.

Im Hinspiel nahm die HSG einen ungefährdeten 26:18-Auswärtssieg von der deutsch-polnischen Grenze mit nach Hause. Seitdem hat sich der FHC Schritt für Schritt aus der Abstiegszone gekämpft. Carstensen zollt dem Gegner um Torjägerin Juliane Riedel höchsten Respekt. Kein Wunder, haben die Gäste doch Großes vor. In der kommenden Saison will die junge Truppe, die dem Verein nach der Insolvenz und dem Zwangsabstieg aus der 1. Bundesliga erhalten geblieben ist, um den Aufstieg in die 2. Liga mitspielen. Dieses Jahr wollen sie zunächst einmal den Klassenerhalt sichern. Ein Auswärtssieg in Kropp würde die Frankfurter Nerven ungemein beruhigen. Zuletzt waren die Oderstädterinnen gut drauf, holten aus den vergangenen fünf Spielen sieben Zähler und brachten selbst Spitzenreiter Wismar an den Rand einer Niederlage. Genauso wie Thomas Carstensen in den höchsten Tönen über den FHC spricht, lobt der routinierte Gäste-Coach Dietmar Schmidt die HSG. Auf der Homepage der Frankfurterinnen sind folgende Zeilen zu entdecken: „Kropp-Tetenhusen ist eine sehr gute, kompakte und erfahrene Mannschaft. Sie sind in allen Belangen eingespielt, verfügen über einen starken Rückraum und haben gegen alle Deckungsformationen verschiedene Angriffsvarianten parat“, weiß Schmidt. Ein dickes Lob für die HSG-Spielerinnen und vor allem für Carstensen, der es geschafft hat, acht Neuzugänge im vergangenen Sommer so schnell zu integrieren, dass der Aufsteiger lange Zeit um die Meisterschaft mitspielen konnte.

Die HSG Eider Harde darf sich freuen. Wie berichtet, wechselt Carstensen im Mai zu den Oberliga-Männern in die Kropper Nachbarschaft. Noch aber ist der Mönkeberger voll konzentriert auf seine jetzige Aufgabe. Ziel bleibt der dritte Platz im Endklassement. Sarah Jörgensen kann heute nicht helfen, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Sie fällt mit Beschwerden an der Achillessehne aus.

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