zur Navigation springen

Handball-SH-Liga der Männer : Kein Selbstgänger für die HSG Eider Harde

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer ist die HSG Eider Harde am Sonnabend bei der HSG Marne/Brunsbüttel zu Gast. Vor gut zwei Monaten standen sich beide Teams bereits im Landespokal gegenüber. Damals verlor Eider Harde in eigener Halle 26:29.

Das letzte Mal, dass es für die Handballer der HSG Eider Harde in Marne um etwas ging, war am 14. Mai 2005. Damals firmierte man noch unter dem Namen HSG Hohn/Elsdorf und deklassierte die HSG Marne/Brunsbüttel in deren Halle in der Aufstiegsrunde zur Oberliga mit 37:17. Es war ein Meilenstein auf dem Weg in die nächsthöhere Klasse. Mittlerweile heißt die Heimat der Eider-Handballer SH-Liga, in der es am Sonnabend zum Wiedersehen kommt. Anpfiff in der Halle der Realschule in Marne ist um 17 Uhr.

Trainer Thomas Carstensen erwartet keinen Selbstgänger, auch wenn seine Mannschaft in dieser Liga-Saison noch kein Spiel verloren hat und mit 14:2 Punkten stramm den Aufstiegskurs hält. Marne zog dagegen in der aktuellen Spielzeit schon fünf Mal den Kürzeren. „Wenn wir aber so spielen wie zuletzt gegen Mildstedt, wird es sehr schwer zu gewinnen“, glaubt Carstensen zu wissen. Gegen Mildstedt würgte sich sein Team zu einem 27:26-Heimsieg.

Drei Mann aus der legendären Aufstiegsrunden-Partie in Marne stehen auch am Sonnabend im Eider-Kader: Jörg Gosch, seinerzeit mit elf Toren der erfolgreichste Torschütze, sowie Boris Hohnsberg (sechs) und Steffen Oeltjen (drei). Mehr als zehn Jahre später gehört das Trio noch heute zum Nukleus der Mannschaft. Auf allen drei lastet am Sonnabend wieder eine große Verantwortung. Mehr Verantwortung auf jeden Fall als vor gut zwei Monaten, als man das Spiel im Landespokal gegen Marne nicht mit der nötigen Konsequenz anging. Die Folge: In eigener Halle wurde die Partie 26:29 verloren. Das soll am Sonnabend nicht passieren. Carstensen verspricht: „Wir werden bereit sein.“ Personell kann der Coach dabei aus dem Vollen schöpfen.

In wenigen Wochen hat er noch ein weiteres Ass im Ärmel. Janek Fisch vom Liga-Konkurrenten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hat sich den Hohner Handballern angeschlossen. Mit Jannek Brown wird er sich Spielzeit auf der halblinken Position teilen. Schon seit gut vier Wochen trainiert Fisch mit der Mannschaft, darf aber noch nicht im Punktspielbetrieb eingreifen, weil er keine Spielberechtigung hat. Erst am 13. Dezember darf er ran – einen Tag nach der Partie gegen seinen Ex-Verein Schülp. Pech nur, dass dann die Winterpause ansteht.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen