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Fussball-Verbandsliga : Kein Manager und keine Punkte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach drei Saisonspielen in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost hat der Rendsburger TSV noch keinen Zähler. Fritz Bohla schmeißt nach der Heimniederlage gegen Heikendorf hin.

Nach nur drei Spielen der Saison in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost steckt der Rendsburger TSV in seiner ersten Krise. Nach der 2:3-Niederlage beim Aufsteiger TuS Rotenhof unter der Woche, bot die Mannschaft auch gegen den SH-Liga-Absteiger Heikendorfer SV eine schwache Leistung und verlor völlig verdient mit 1:2 (0:1).

Bei konsequenter Ausnutzung aller Chancen hätte die Niederlage noch höher ausfallen können. Davor bewahrte einzig Torwart Sören Wiechert sein Team, der als einer der Wenigen Normalform erreichte. Auf das RTSV-Trainerduo Stephan Waskönig/Dennis Usadel wartet viel Arbeit. Eigentlich sollte der Ausrutscher vom Mittwoch gegen den Heikendorfer SV behoben werden. Doch das gelang dem RTSV zu keiner Phase des Spiels. Die Mannschaft präsentierte sich ideen- und emotionslos – einfach blutleer. „Wir haben so schlecht gespielt wie schon gegen Rotenhof in der zweiten Halbzeit. Ich hätte eigentlich acht Spieler auswechseln müssen. Jeder Kreisligaspieler bringt mehr Einsatz. Wir haben nur Häuptlinge. Da haben nur wenige richtig Bock auf Fußball“, ließ Rendsburgs Trainer Stephan Waskönig seinem Ärger freien Lauf. „Der RTSV hat verdient verloren. Das einzig Positive ist, dass die Mannschaft trotz des Rückstandes diszipliniert weiter spielte“, versuchte Rendsburgs Ex-Bürgermeister und Innenminister Andreas Breitner der Vorstellung des RTSV noch Gutes abzugewinnen.

Über 90 Minuten boten die Gastgeber einfach viel zu wenig. Durch Tore von Maik Obels (11.) und Eric Hermann Everding (67.) war der HSV in Führung gegangen. Daniel Witt veränderte mit seinem Treffer in der Schlussphase lediglich das Ergebnis, die Leistung der Rendsburger blieb weitgehend enttäuschend. Neben der Einsatzbereitschaft fehlte es auch an der spielerischen Linie. Die Abwehr offenbarte Schwächen und das Mittelfeld entwickelte, trotz so kreativer Spieler wie Bojan Grbavac und Thies Kalina kaum Ideen, um die sichere Heikendorfer Abwehr zu knacken. Und Nico Schrum, ein Spieler mit Regionalligaerfahrung, suchte einmal mehr die Bindung zu seinen Mitspielern.

RTSV: Wiechert – Müller, Usadel, Beckmann, Buthmann (60. Hehlert) – Grbavac, Kalina, Stahr (46. Redzepovski), Schrum – Witt, Schnepel
Schiedsrichter: Bluhme (TSV Drelsdorf).

Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Obels (11.), 0:2 Everding (67.), 1:2 Witt (90.).

Gelb-Rote Karte: Ferhat (83., Foul/unsportliches Verhalten).

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