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Kita Neuwerk : Kein Geld für Spielplatz am Kindergarten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Mädchen und Jungen der Kita Neuwerk haben keinen Spielplatz. Nun müssen sie auf den Nachtragsetat hoffen.

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 11:02 Uhr

Die Krippenkinder der Kita Neuwerk können momentan nicht an der frischen Luft spielen. Seit Februar sind sie in einem neuen Anbau untergebracht, aber die Außenanlage kann noch nicht betreten werden.

„Die Lütten sind gerade ein bisschen gefangen“, sagt Dorothee Reibisch. Sie ist Ratsfrau und Vorsitzende des Elternbeirats der Kita Neuwerk. Der neue Gebäudeteil für die Jüngsten sei sehr schön geworden, berichtet sie, es gebe engagierte Mitarbeiter, aber im Außenbereich müsse sich dringend etwas tun. Dort wurde in dieser Woche Rasen eingesät, weiß Frank Thomsen zu berichten. Der Fachbereichsleiter Bau und Umwelt schätzt, dass die Wiese in einem Monat betreten werden kann.

Ob es zukünftig auch eine Ergänzung um Spielgeräte oder einen Sandkasten geben wird, steht bisher nicht fest. Im Haushaltsplan für 2013 und 2014 waren Investitionen in Höhe von 900 000 Euro für zwei Projekte zugunsten der Kita vorgesehen: Zunächst die räumliche Erweiterung für die Kinder unter drei Jahren, welche mittlerweile abgeschlossen ist. Und zusätzlich eine energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes. Hierfür werden – bestenfalls in den dreiwöchigen Betriebsferien im Sommer – neue Fenster eingesetzt und ein so genanntes Wärmedämmverbundsystem auf der Fassade angebracht. Weitere Gelder sind bisher nicht eingeplant. Bei den nächsten Haushaltsberatungen im Herbst muss dann entschieden werden, ob die zwanzig jüngsten Kindergartenkinder einen Spielplatz bekommen, oder ob es bei der Wiese bleibt. Bis diese bespielbar ist, kann die Gruppe auf den öffentlichen Spielplatz nebenan ausweichen.

Das sei zwar keine optimale Lösung, räumt Thomsen ein, jedoch immerhin eine Möglichkeit, die Durststrecke zu überwinden. „Die Lage ist für alle Beteiligten misslich“, sagt er. „Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es den Nutzern zu lange dauert.“ Aber nicht nur die lange Wartezeit, bis die Kinder wieder auf dem eigenen Gelände draußen spielen können, stört die Elternvertreterin, sondern auch die Zukunftsaussichten: „Es wäre doch sehr unglücklich, wenn jetzt für die Krippenkinder gar kein Geld mehr da wäre“, sagt Reibisch.

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