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Handball 3. Liga : Kantersieg gegen den amtierenden Vizemeister

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen fegte Aufsteiger HSG Kropp-Tetenhusen den amtierenden Vizemeister TV Oyten mit 36:25 aus der Geestlandhalle. Trotz Tabellenplatz drei spricht HSG-Coach Thomas Carstensen immer noch vom Klassenerhalt.

Die Party geht weiter. Aufsteiger HSG Kropp-Tetenhusen feiert den nächsten eindrucksvollen Sieg in der 3. Handball-Liga der Frauen. Die rund 250 Fans staunten am Sonnabend nicht schlecht, mit welcher Leichtigkeit ihre Mannschaft den amtierenden Vize-Meister TV Oyten aus der Geestlandhalle ballerte – auch ohne mehrere verletzte oder kranke Spielerinnen. Am Ende jubelten die Gastgeberinnen über einen hochverdienten 36:25 (18:12)-Heimsieg.

Zack! Und plötzlich gehört die HSG als ungeschlagener Tabellendritter (10:2 Punkte) zu den Top-Mannschaften der Liga. Oder etwa immer noch nicht? Trainer Thomas Carstensen hält nichts von der These. „Wir spielen weiter um den Klassenerhalt“, antwortet der Coach gebetsmühlenartig. Er wird nicht müde zu betonen, dass die Ziele die selben bleiben wie vor Saisonbeginn. Zumindest vorerst. Carstensen: „Gewinnen wir unsere nächsten beiden Auswärtsspiele beim Berliner TSC und Frankfurter HC, können wir vielleicht etwas mutiger werden.“

Der Trainer darf durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. War zuletzt die Abwehr das Kropper Prunkstück, überzeugte die Mannschaft diesmal auch im Angriff. Angetrieben vom „Harrisleer Dreigestirn“ Tine Machau, Sabrina Maier und Lena Schulz, die allesamt im Sommer vom Zweitliga-Absteiger zur HSG wechselten, sorgte das Heimteam bereits vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse. Schulz organisierte das Spiel, Machau unterstrich mit elf Treffern ihre Qualitäten als Vollstreckerin. Maier wollte dem offenbar in nichts nachstehen. Die zierliche Linksaußen erhielt Sonderapplaus. Ihre Tore gehörten in die Kategorie „spektakulär“. Aus dem Nullwinkel ins Kreuzeck. Frei nach dem Motto: Keine Feier ohne Maier.

Im Abwehrverbund verdiente sich eine Akteurin ein Extralob, die zuletzt keine großen Einsatzzeiten erhalten hatte. Katja Ohm verteidigte gegen die bundesligaerfahrene Jacqueline Reinhold auf hohem Niveau. „Katja gehörte zu den Matchwinnerinnen“, sagte Carstensen. Ohnehin konnte der Trainer angesichts des deutlichen Vorsprungs seelenruhig durchwechseln: „Alle Feldspielerinnen haben ihre Zeiten bekommen.“

Kommendes Wochenende haben die Kropperinnen frei. Danach geht es gleich doppelt zur Sache. Sonnabends in Berlin, sonntags in Frankfurt/Oder. Zwei richtungweisende Tage.

HSG Kropp-Tetenhusen: Lobstädt (1.-60.), Sacher - Pahl (6), Jörgensen (1), Seidel (2), Krück (1), Lübker (1), Maier (7), Schulz (3), Machau (11/6), Börnsen (3), Hansen, Ohm (1/1).

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