Handball : Kantersieg für Owschlag

Owschlags Kira Meenke (re.) hat keine Probleme, an Altlandsbergs Luisa Neumann vorbeizukommen und erzielt hier ihr einziges Tor beim 36:19-Kantersieg.
Owschlags Kira Meenke (re.) hat keine Probleme, an Altlandsbergs Luisa Neumann vorbeizukommen und erzielt hier ihr einziges Tor beim 36:19-Kantersieg.

Handballerinnen des TSV feiern in der 3. Liga einen klaren 36:19-Erfolg gegen Altlandsberg.

shz.de von
03. November 2013, 23:45 Uhr

Einen nie gefährdeten 36:19-Heimsieg gegen ein stark ersatzgeschwächtes Kellerkind MTV 1860 Altlandsberg feierten die Handballerinnen von Trainer Rainer Peetz vor heimischen Fans. Schon beim 19:8-Pausenstand waren die Würfel gefallen. In der Tabelle der 3. Liga Ost gehört der TSV weiterhin zur Verfolgergruppe des unangefochtenen Spitzenreiters Buxtehuder SV II. „Meine Mannschaft hat begriffen, dass sie Gas geben muss, auch wenn beim Gegner einige Spielerinnen fehlen“, lobte Rainer Peetz. Sein Team drückte bis auf kleinere Verschnaufpausen 60 Minuten aufs Tempo.

Die Altlandsbergerinnen reisten zwar mit einem Kader von 14 Spielerinnen an, allerdings fehlten den Brandenburgerinnen mit Sylvia Kalina, Mandy Gramttke, Franziska Chmurski und Manja Berger gleich vier wichtige Stammkräfte im Aufgebot. Als nach zehn Minuten auch noch Spielmacherin Sophie Lütke die Rote Karte kassierte, konnte es der Mannschaft von Trainer Fabian Lüdke nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Das Quintett hatte bis dahin in sieben Saisonspielen 127 Tore geworfen.

Lütke hatte Franziska Peters bei einem Durchbruchsversuch in den Arm gegriffen. „Das war nicht witzig. Ein dummes und gesundheitsgefährdendes Foul. Jetzt müssen wir die Diagnose abwarten“, schimpfte Peetz. Peters musste den Rest der Partie auf der Bank verbringen. Für sie sprang Youngster Jill Sievert auf Halblinks in die Bresche. Mit sechs Toren, allerdings auch einigen Fahrkarten, lieferte sie genauso wie Raphaela Steffek (sieben Treffer) auf der rechten Rückraumseite eine solide Vorstellung ab. Insgesamt aber war es eine kollektive Mannschaftsleistung. Alle Owschlager Spielerinnen trugen mit mindestens einem Tor zum Erfolg bei. Peetz konnte sich erlauben, im zweiten Durchgang zu experimentieren. Er wechselte viel durch. Fast glich die Partie einem Trainingsspielchen.

Peetz weiß das Ergebnis einzuordnen: „Der Gegner hat bis zum Ende gekämpft. Aber ohne Altlandsberg zu nahe treten zu wollen: Am Sonnabend waren sie nicht drittligatauglich.“ Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte seine Mannschaft 45 Mal einnetzen können.

TSV Owschlag: Becker, Fasold, Wichelmann – Ewert (4), Stolley (5/1), Peters (2), Trceziok (4), Zadow (4), Küppers (2), Sievert (6/1), Behrend (1), Meenke (1), Steffek (7).


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