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Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A : Kampfgeist gefragt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Heimspiel der Handball-Bundesliga gegen den HSV Handball will Eider Hardes A-Jugend-Trainer Thore Kuhrt heute alte Tugenden von seinem Team sehen. Kampfgeist und Einsatzwillen fordert Kuhrt.

Während die 1. Herrenmannschaft des HSV Handball zuletzt für Negativschlagzeilen sorgte und dem deutschen Handball durch die Insolvenz und den sofortigen Rückzug aus der Bundesliga einen gehörigen Imageschaden zufügte, gibt sich die A-Jugend von der Unruhe im Verein völlig unbeeindruckt. Nach dem 33:26-Erfolg gegen GIW Meerhandball 2007 am vergangenen Wochenende bleibt das Team von Trainer Rosario Cassara in 2016 weiter unbesiegt und kletterte auf Rang 4 der Bundesliga-Tabelle – die beste Platzierung der A-Junioren in der Klubhistorie. Und so dürften die Hanseaten heute Nachmittag mit ziemlich breiter Brust in der Werner-Kuhrt-Halle auflaufen, wenn die HSG Eider Harde den HSV-Nachwuchs empfängt (16.30 Uhr).

Im Hinspiel ließen die Hamburger beim deutlichen 34:24-Erfolg nichts anbrennen und dementsprechend düster sieht HSG-Trainer Thore Kuhrt auch die Möglichkeiten einer Revanche. „Jede Position beim HSV ist individuell stärker besetzt als bei uns. Die sind besser ausgebildet und im Normalfall rechnen wir mit nichts“, sagt Kuhrt. Vier Plätze und fünf Punkte trennen beide Teams in der Tabelle, doch Kuhrt erwartet von seinen Jungs trotzdem mehr, als einfach nur die Zeit gegen Hamburg herunterzuspielen und auf Erfolgserlebnisse zu hoffen. „Ich will ein Umschalten im Vergleich zu den letzten beiden Auswärtsspielen sehen. Ich möchte sehen, dass wir wieder so im Kollektiv zusammenarbeiten, wie wir es eigentlich gewohnt sind. Die grundlegenden Tugenden wir Kampfgeist und Einsatz haben uns in die Bundesliga geführt und die habe ich vor allem zuletzt in Hildesheim vermisst. Zu Hause dürfen wir uns das auf keinen Fall erlauben“, fordert Kuhrt.

Seinen Stammspielern Jarno Mumm und Georg Rohwer steht zwar nach der Partie noch ein Einsatz in der Männermannschaft im Spitzenspiel der SH-Liga gegen die HSG Ostsee N/G (19.15 Uhr) bevor, aber bis es so weit ist, erwartet Kuhrt auch von ihnen höchste Konzentration. Er selbst hat mit seinem Trainerkollegen Thies Schmalfeld vorerst die Rollen getauscht. Schmalfeld fiel in den letzten Wochen krank aus, sodass Kuhrt vorerst den Cheftrainer-Posten übernimmt und Schmalfeld ihm als Co-Trainer zur Seite steht.

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