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Landeszeitung

24. Oktober 2017 | 14:03 Uhr

1. Basketball-Regionalliga : Kampfansage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga wollen die Rendsburg Twisters gegen den Favoriten BSW Sixers heute für eine Überraschung sorgen. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt zählen neben Lok Bernau und Rot-Weiß Cuxhaven zu den Titelkandidaten.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2015 | 06:11 Uhr

Die Hürden in der 1. Basketball-Regionalliga werden für den BBC Rendsburg einfach nicht niedriger. Nach dem SSV Lok Bernau (1.) und dem VfL Stade (3.) geht es für die Twisters mit der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen heute Abend (19.15 Uhr, Herderhalle) erneut gegen ein Spitzenteam der Liga. Den Gästen aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt), die derzeit Platz 4 in der Tabelle einnehmen, wurden zusammen mit Bernau und Rot-Weiß Cuxhaven vor Saisonbeginn die aussichtsreichen Chancen auf den Titel und den Aufstieg in die 2. Liga ProB eingeräumt. Der Aufstieg ist denn auch das erklärte Ziel des Teams von Headcoach Tino Stumpf, und mit welchem Selbstverständnis die BSW „Sixers“ die Reise nach Rendsburg antreten, wird an einer Aussage von Stumpf auf der Vereinshomepage deutlich. Auf die Frage, was er von dem Spiel in Rendsburg erwarte, sagte der Trainer nur: „Wir gewinnen!“ Eine weitere Niederlage dürfen sich die Sachsen-Anhaltiner auch nicht erlauben, wollen sie nach den Pleiten in Vechta (97:100) und Cuxhaven (68:71) nicht noch weiteren Boden auf den noch verlustpunktfreien SSV Lok Bernau verlieren.

Der ohnehin schon hochkarätig besetzte Kader des Farmteams des Bundesligisten Mitteldeutscher BC wurde in der vergangenen Woche noch einmal durch die Verpflichtung des US-Amerikaners Douglass Lee Bennett aufgepeppt. Der Zwei-Meter-Mann aus Oklahoma steht heute in Rendsburg vor seinem Punktspieldebüt.

Vergleicht man die Kader beider Teams, dürfte ein Erfolg der Twisters denn auch eher in die Kategorie „Sensation“ einzuordnen sein. Trotzdem sieht Rendsburgs Trainer Bjarne Homfeldt sein Team nicht gänzlich chancenlos. „Klar sind wir Außenseiter, aber ich halte die Sixers nicht ganz so stark wie Bernau. Warum sollten wir nicht einmal für eine positive Überraschung sorgen?“ Die Zuversicht des BBC-Coaches speist sich auch aus dem Auftritt seiner Mannschaft beim VfL Stade am vergangenen Wochenende, wenngleich es eine deutliche 64:83-Niederlage gab. „Aber es war eine Steigerung gegenüber den vorangegangenen Spielen zu erkennen. Hätten wir die Anfangsphase nicht verschlafen und nicht eine so miserable Wurfquote gehabt, hätte das Ergebnis viel freundlicher ausgesehen. Wir haben uns viele gute Chancen herausgespielt, nur eben nicht getroffen. Und ich glaube nicht, dass wir noch einmal so schlecht werfen wie in Stade. Es gibt eben so Tage, da läuft es nicht. Und so ein Tag war das. Das müssen wir abhaken. Dass es die Jungs besser können, haben sie unter der Woche im Training bewiesen. Nun gilt es, das auch im Spiel umzusetzen.“ Einen positiven Eindruck hinterließ in seinem ersten Spiel auch Neuzugang Abdul Ahmed. Homfeldt: „Sportlich bringt er uns weiter.“ Und vielleicht gelingt es den Twisters ja mit Ahmeds Hilfe, die nächste Hürde erfolgreich zu nehmen.

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