Kampf gegen den Schwamm geht weiter

Gute Nachricht: Winfried Rusch (rechts) von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergab gestern den Fördervertrag über 21  000 Euro für das Dach des Nordflügels an Pastor Dr. Stefan Holtmann.
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Gute Nachricht: Winfried Rusch (rechts) von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergab gestern den Fördervertrag über 21 000 Euro für das Dach des Nordflügels an Pastor Dr. Stefan Holtmann.

Christkirche: Finanzierung seit gestern gesichert

shz.de von
17. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Über die gute Nachricht so kurz vor dem Weihnachtsfest freute sich Pastor Dr. Stefan Holtmann. Seit gestern ist die Finanzierung des nächsten Bauabschnitts in der Christkirche gesichert, die Kosten belaufen sich auf 490 000 Euro. Im kommenden April sollen die Arbeiten im Abschnitt 3b der Sanierung am Dach des Nordflügels beginnen. Auch dort setzen Schwamm und Fäule dem Holz und dem Mauerwerk zu. Als letztes Puzzle-Teil für die Finanzierung überreichte gestern Winfried Rusch, Ortskurator Kiel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), den Vertrag über die Förderung. Mit 21 000 Euro unterstützt die DSD die Instandsetzungs-Maßnahmen. „Es ist für uns eine besondere Auszeichnung, dass die Christkirche zu den von Ihrer Stiftung geförderten Objekten zählt“, bedankte sich Holtmann, der von einem „Schlussstein für die Finanzierung“ sprach. Viele verschiedene Akteure hätten sich daran beteiligt. Weitere Fördermittel kamen von der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg, der Rudolf August Oetker Stiftung sowie vom Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde. Außerdem steuerten spendenfreudige Rendsburger Bürger rund 65 000 Euro bei. Propst Matthias Krüger vom Kirchenkreis erklärte: „Es fasziniert mich, wie viele Menschen, Institutionen und Stiftungen bei diesem Projekt zusammenarbeiten.“

Die Arbeiten am Nordflügel stellen den vorletzten Bauabschnitt dar. Danach steht noch die Sanierung des Ostflügels auf dem insgesamt rund 2,3 Millionen Euro teuren Plan. Bei der Finanzierung des Schlussabschnitts gelte es laut Holtmann, noch eine Lücke von rund 200 000 Euro zu schließen. Anfang 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Mit etwas Glück könnte es auch schon zum Ende 2015 gelingen – wenn es keine bösen Überraschungen gibt“, so Holtmann.

Das Baugerüst am Turm wird die Kirche auch an Weihnachten zieren. „Mein Wunsch ist ein gerüstfreies Weihnachten 2015“, betonte Holtmann, der aber auch eine gute Nachricht für weihnachtliche Kirchgänger hatte: „Bei den Feiertags-Gottesdiensten werden wir – obwohl wir sie nicht enthüllen können – auch die Orgel erklingen lassen.“

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