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Landeszeitung

17. Dezember 2017 | 03:53 Uhr

Borgstedt : Kamera läuft in Borgstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gemeinde Borgstedt lässt einen Image-Film über das Dorf drehen. Premiere in der nächsten Gemeinderatssitzung.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. „Und bewegte Bilder sagen noch viel mehr“, sagten sich die Gemeindevertreter in Borgstedt und beschlossen, einen Image-Film über ihr Dorf drehen zu lassen. Ziel war, Borgstedt als attraktiven Wohnort vorzustellen, der das Leitbild „Mehrgenerationendorf“ verkörpert. Dabei sollte auf die sozialen und kulturellen Einrichtungen des Dorfes eingegangen werden, die den Ort besonders machen, wie die Schule oder der Sportverein. Zudem sollte die besondere Lage des Dorfes als Naherholungsgebiet mit unmittelbarer Nähe zu Wirtschaftszentren und guter Infrastruktur herausgestellt werden.

Eine Projektgruppe unter der Leitung von Eckhardt Heinze und Wilfried Roggenbuck machte sich an die Arbeit. Schnell wurde klar, dass der Borgstedt-Film lebendiger werden soll als die im Internet bereits zu findenden Filme anderer Gemeinden. „Da sitzt manchmal jemand auf dem Sofa und erzählt, wie schön es in seinem Dorf ist – das ist total langweilig“, stellte Bürgermeister Gero Neidlinger fest. Der Borgstedt-Film sollte eine Geschichte voller Leben zeigen – und das ganze Dorf machte mit. Mit der Umsetzung wurden zwei Studenten des Fachs Medien-Konzeption aus Kiel beauftragt. Conrad Pfüller führte Regie, Till Metzner war der Kameramann.

Die Idee, die Bewegung in den Film brachte, war, einen Postboten bei der Fahrt durch Borgstedt zu begleiten und des Tagesablauf einer „Mehrgenerationen-Familie“ zu verfolgen, Der Briefzusteller, gespielt von Marco Neumann von der AktivRegion Eider- und Kanalregion Rendsburg, traf auf seinem „Arbeitsweg“ eine ältere Dame aus dem Seniorenwohnheim, bevor er einen Brief beim Bürgermeister ablieferte. Der Postbote fährt am Café, am Kindergarten, der Schule und an der Feuerwehr vorbei. Eine Familie mit drei Kindern wird vorgestellt. Fußballplatz, Badestelle, Ausflug der Kinder mit der Oma - der Film zeigt das liebenswerte Borgstedt. Zurzeit wird der Film geschnitten und vertont. Zehn bis zwölf Minuten Länge wird der Streifen in seiner Endfassung haben. Die Gemeinde hat dafür 10.000 Euro im Haushalt bereit gestellt.

Marco Neumann, Geschäftsführer der AktivRegion, hat nicht nur als Schauspieler mitgewirkt. Er hat das Entstehen des Films dokumentiert. Andere Gemeinden, die ebenfalls ein Filmprojekt angehen wollen, können auf die Erfahrungen der Borgstedter zurück greifen. „Sie können daraus lernen und auch besser einschätzen, wie viel Aufwand für einen gelungenen Film nötig ist“, sagte Neumann.

Der Borgstedt-Film wird seine öffentliche Premiere am 16. Dezember in der Sitzung der Gemeindevertretung haben. Danach soll er auf der Homepage der Gemeinde und im Youtube-Kanal der AktivRegion präsentiert und bei Vorträgen gezeigt werden.



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