zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga : Kalina bestraft seinen Ex-Club in der Schlussminute

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kurz vor dem Abpfiff beschert der ehemalige Klausdorfer dem RTSV drei Punkte.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Solch ein Spiel gab es auf dem Städtischen Sportplatz Nobiskrug in Rendsburg schon lange nicht mehr. Zwar benötigte Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV gegen den TSV Klausdorf beim 2:1 (1:0) auch Glück. Doch das allein war keinesfalls die Grundlage dieses auf gutem Niveau stehenden Spiels. Gepaart mit Geschick und einer am Ende ganz starken Moral zwangen die „Grünen“ Klausdorf in die Knie. „Das war ein Sieg der Moral. So wie die Mannschaft nach dem 1:1-Ausgleich der Klausdorfer auftrat, war super. Das entspricht meiner Vorstellung von Teamleistung. Es hat sich gelohnt von Duisburg, wo ich auf Meisterlehrgang bin, zum Spiel anzureisen“, lobte RTSV-Trainer Stephan Waskönig sein Team.

Es war ein Spiel mit ungewöhnlichem Verlauf. Die 1:0-Führung von Daniel Witt (7.) geriet gleich mehrfach in Gefahr. So nutzten die Klausdorfer durch Steffen Uhl (26.) und Mehmet Kaya (27./28.) beste Chancen nicht. Beherzt warfen sich die RTSV-Abwehrspieler den Schüssen des Gegners entgegen und verhinderten den völlig verdienten Ausgleich. Das alles aber hätte Witt den Gastgebern ersparen können. In der 12. Minute ließ er eine klare Chance zum 2:0 aus. Waskönig: „Bei Halbzeit hätte es auch 1:4 gegen uns stehen können.“

Doch mit der Einwechslung von Dennis Weber zu Beginn der zweiten Hälfte gewann die Abwehr deutlich an Stabilität. Waskönigs Maßnahme, Serdzan Redzepovski mehr in die Offensive zu schicken, zahlte sich ebenfalls aus. Dennoch schaffte Himi Kakaj den 1:1-Ausgleich (79.). Daran aber zerbrach der RTSV nicht, vielmehr schien das eine Herausforderung zu sein, die mit viel Leidenschaft angenommen wurde. Thies Kalina und Thore Bannow vergaben im Sekundentakt die mögliche 2:1-Führung (80.). Das aber holte Kalina nach. Nach starker Vorarbeit von Bannow schob der Ex-Klausdorfer zum vielumjubelten 2:1 ein (90.). In der Nachspielzeit hatte Bannow Pech und traf nur den Pfosten (90.+2).

Rendsburger TSV: Martensen – Müller, Herzig, Beckmann (46. Weber) – Redzepovski, Usadel, Grbavac (83. Yurt), Kalina – Witt, Hehlert (66.).
Schiedsrichter: Haake (Krogaspe).
Zuschauer: 40.
Tore: 1:0 Witt (7.), 1:1 Hakaj (79.), 2:1 Kalina (90.).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen