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TV-Show : Kai Lass wollte Raab schlagen – und 3,1 Millionen sahen zu

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

34-jähriger Hafenlogistiker aus dem Rendsburg Port hatte seinen großen Auftritt im Fernsehen.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2014 | 12:38 Uhr

Verliert Stefan Raab, gewinnt ein Kandidat viel Geld. Doch der TV-Titan verliert eher selten, das macht seine Show „Schlag den Raab“ spannend. Am Sonnabend schauten 3,19 Millionen Zuschauer auf ProSieben zu. Dabei sahen sie auch Bilder aus dem Rendsburg Port. Denn dort arbeitet Kai Lass, der als Logistiker im neuen Schwerlasthafen und im Management des Schiffsmaklers Ahlmann-Zerssen GmbH am Kreishafen tätig ist. Der 34-jährige Prokurist wollte als einer von fünf Bewerbern gegen Stefan Raab antreten und 500 000 Euro gewinnen.

Dazu kam es nicht, der Kandidat aus Felde schied im Telefonvoting aus. Immerhin hatte Kai Lass aber einen großen Auftritt. In einem Filmbeitrag durfte er sich, seine Arbeit und seine Hobbys vorstellen. Zwei Minuten volle Aufmerksamkeit vor einem Millionen-Publikum – diese Erinnerung kann Lass keiner mehr nehmen. Trotz des frühen Ausscheidens kehrte er zufrieden von Köln, dem Schauplatz der Live-Sendung, an den Kanal zurück. Bereits gestern saß der 34-Jährige wieder an seinem Arbeitsplatz. „Der kleine Kai aus dem Norden war unter den besten Fünf Deutschlands, für mich ist das ein Riesenerfolg“, sagte Lass. „Es war eine Ehre, dabei zu sein.“ Schließlich bewerben sich jedes Mal 10 000 bis 15 000 Menschen für eine Teilnahme bei „Schlag den Raab“.

Die Dreharbeiten für den Kurzfilm fanden im November statt. Lass musste sich vertraglich verpflichten, bis zur Live-Sendung still zu halten. Keine Presseberichte und keine Facebook-Aufrufe, um das Voting nicht zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Mit seiner Frau Margarete verbrachte der in der Region auch als Fußballer bekannte Lass – er spielte lange für die FT Eider Büdelsdorf und davor für den VfR Neumünster – ein schönes Wochenende auf Kosten von ProSieben in Köln. Es war für das Paar aus Felde bereits der zweite Trip an den Rhein. Im Dezember war Lass als Ersatzmann nicht zum Zuge gekommen. Jetzt klappte es, Lass stellte sich in Jeans und Shirt auf die Showtreppe, und zu einem Plausch mit Stefan Raab reichte es auch. „Er wirkte kleiner und schmaler als im Fernsehen“, erzählte der Hafenlogistiker.

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