U 16-Basketball-Bundesliga : Junior Twisters zähmen die Eisbären

Nicht zu halten war in der Schlussphase Rendsburgs Christopher Meyer.
Nicht zu halten war in der Schlussphase Rendsburgs Christopher Meyer.

In der U 16-Basketball-Bundesliga besiegten die Junior Twisters Rendsburg die Eisbären Bremerhaven mit 81:75 und sind jetzt schon Tabellendritter. Grundlage für den Sieg war eine starke Abwehrleistung im Schlussviertel.

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20. November 2013, 06:00 Uhr

Das war eng. Gut zwei Minuten vor dem Ende der Partie zwischen den Junior Twisters Rendsburg und den Eisbären Bremerhaven stand es 72:72. Dann aber hatte Christopher Meyer seinen großen Auftritt. In der verbleibenden Zeit drehte der Aufbauspieler der Twisters mächtig auf und sorgte mit neun Punkten für den 81:75 (10:18, 35:34, 59:62)-Sieg der Rendsburger in der U 16-Basketball-Bundesliga. Durch den zweiten Saisonsieg kletterten die Twisters auf Platz drei der Tabelle. „Damit sind wir voll im Plan“, strahlte Trainerin Antje Mevius.

Doch es war schon ein hartes Stück Arbeit. „Das Spiel haben wir vor allen Dingen dank der Leistungssteigerung in der Defensive gewonnen“, befand Mevius. Und in der Offensive glänzten zwei Akteure. Meyer gelangen trotz hautnaher Bewachung 35 Punkte. Zudem bewies er ein gutes Auge für seine Mitspieler und wartete mit elf Assists auf. Top war auch seine Trefferquote bei Freiwürfen in der Schlussphase: vier Würfe, vier Punkte. „Bei ihm zahlt sich aus, dass er schon zwei Jahre in der Bundesliga gespielt hat. Das war in diesem Spiel deutlich zu merken“, bescheinigte Mevius dem U 15-Nationalspieler eine tadellose Leistung. Stark spielte auch Max Geist (15 Punkte). „Er ist jetzt in dieser Spielklasse angekommen“, fand Mevius lobende Worte für den bislang besten Auftritt von Geist in dieser Saison. Mit drei Dreiern in Folge raubte er den Eisbären im dritten Viertel die Moral und hielt sein Team im Spiel.

Der Start für die Junior Twisters fiel durchwachsen aus. Nach einer 9:5-Führung (4.) verloren die Gastgeber das erste Viertel noch mit 10:18. Doch das Blatt wendete sich im zweiten Viertel zu Gunsten der Junior Twisters, die durch vermehrte Laufarbeit immer wieder gute Anspielstationen schufen. Das Resultat war ein 25:16 und damit eine knappe 35:34-Pausenführung.

Im dritten Viertel lieferten beide Mannschaften ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab, das 28:24 für die Gäste endete und sie somit wieder in Front lagen (62:59). Mit einer großartigen Abwehrleistung kauften die Rendsburger den Eisbären im Schlussviertel dann den Schneid ab und gewannen schließlich 81:75. „Dass wir im letzten Viertel nur 13 Gegenpunkte zugelassen haben, war der Schlüssel zum Sieg. Meine taktischen Vorgaben hat die Mannschaft gut umgesetzt und ist mit dem Sieg angemessen belohnt worden“, meinte Mevius.

Am Sonntag (12 Uhr) spielen die Junior Twisters beim Tabellenletzten Basket Akademie RASTA Vechta.

Junior Twisters: Rahlf, Gersteuer (3), Geist (15/3x3), Weczerek, Päschke (6), Meyer (35/1x3), Menges (1), Rixen (15), Schröder, Joulani (6), Petrowski.

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