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Jugendbasketball : Junior Twisters starten mit Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Nachwuchsbasketballer bezwingen zum Auftakt der Relegation der U16-Bundesliga Charlottenburg mit 84:80.

Puuh! Das war knapp. Mit einem 84:80 (25:18, 49:42, 71:56)-Heimsieg über den DBV Charlottenburg sind die Rendsburger Junior Twisters erfolgreich in die Mission Klassenerhalt gestartet. Zum Auftakt der Relegationsrunde der U16-Basketball-Bundesliga musste das Team von Antje Mevius aber bis zur Schlusssirene kämpfen, um die Punkte einzufahren.

Dementsprechend nüchtern fiel Mevius’ Fazit aus: „Das war ein solider Auftakt. Im zweiten und im Schlussviertel lief es bei uns nicht so ganz rund. Am Ende aber haben wir doch verdient gewonnen.“ Zum Matchwinner avancierte U16-Nationalspieler Christopher Meyer, der in seiner unnachahmlichen Art 30 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier den Deckel auf den 84:80-Sieg machte. Dabei sah es nach einem so spannenden Finale in dieser Partie zunächst gar nicht aus. Nach fünf Minuten führten die Junior Twisters bereits mit 14:7. Die bestens aufgelegten Moritz Gersteuer, Center Celim Päschke, Jakob Menges und Christopher Meyer drückten dem Spiel der Rendsburger in der Anfangsphase ihren Stempel auf, so dass es nach den ersten zehn Minuten 25:18 hieß. In der Folge aber verloren die Gastgeber unerklärlicherweise den Faden. Nun war es der Charlottenburger Zwei-Meter-Mann Akim-Jamal Jonah (insgesamt 25 Punkte), der unter den Körben dominierte, wenn sich das jedoch vorerst nicht im Ergebnis niederschlug, denn zur Halbzeitpause hatten die Rendsburger immer noch einen Sieben-Punkte-Vorsprung.

Mit viel Schwung rissen die Junior Twisters dann das dritte Viertel an sich und stellten die Anzeigetafel auf 71:56. Doch gelesen war diese Basketballmesse noch nicht, denn im Schlussabschnitt machten die Junior Twisters durch eine Vielzahl von Ballverlusten die Partie noch einmal richtig spannend. Unzulänglichkeiten in Abwehr und Angriff und die Treffsicherheit von DBV-Center Jonah drohten das Spiel zu kippen. So lagen die Gäste nach 36 Minuten plötzlich mit 73:72 in Front. Schließlich war es Hannes Rahlf, der sich fortan um Jonah kümmerte und den „Charlottenburger Riesen“ in den Schlussminuten stoppte. „Hannes hat das gut gemacht. Das war ganz wichtig“, lobte Mevius. Für die Hausherren war es zugleich das notwendige Signal, um den Schalter noch einmal umzulegen und die Partie nicht leichtfertig aus den Händen zu geben. Mit Meyers erlösendem Dreier waren die Punkte endgültig im Sack.

Am Sonntag haben die Junior Twisters erneut ein Heimspiel. Gegner ist dann die Baskets Akademie Weser-Ems, die mit einer 63:66-Niederlage bei der Baskets Akademie RASTA Vechta in die Relegation gestartet ist. Anwurf ist um 11 Uhr in der Rendsburger Herderhalle.

Junior Twisters Rendsburg: Rahlfs, Rump, Gersteuer (18), Geist (5/1x3), Weczerek, Päschke (19), Rockstroh (4/1x3), Meyer (28/3x3), Menges (6), Rixen (2), Schröder (1), Petrowski (2)

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erstellt am 18.Feb.2014 | 06:41 Uhr

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