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Junioren-Basketball : Junior Twisters körperlich unterlegen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

U16-Bundesliga: Rendsburger haben beim 63:100 gegen die Piraten aus Hamburg keine Chance.

von
erstellt am 04.Jan.2014 | 06:53 Uhr

Manchmal haben Trainer auch mal Unrecht. „Ich denke, es wird am Ende nicht so deutlich werden“, sagte Rendsburgs Herrencoach Bjarne Homfeldt nach dem ersten Viertel zwischen den Junior Twisters und den Piraten Hamburg – 26:12 führten die Gäste da bereits. Am Ende hatte der Tabellendritte der U16-Basketball-Bundesliga aus Rendsburg gegen den Zweiten überhaupt keine Chance, und so wurde es gestern mit 63:100 (12:16, 28:54, 44:81) sogar noch deutlicher als bei der 72:100-Hinspielniederlage.

Damit spitzt sich alles auf den kommenden Sonntag zu, wenn die Rendsburger Nachwuchsbasketballer bei den Eisbären Bremerhaven um das Ticket für die Hauptrunde kämpfen. Mit einem Sieg hätten die Junior Twisters den dritten Platz auf jeden Fall inne. „Das wäre super, denn damit hätten wir auch gleichzeitig den Klassenerhalt gesichert“, erklärte Antje Mevius. Zu dem Spiel ihres Teams gegen die Hamburger Piraten gab es indes nicht allzu viel Gutes zu sagen. „Gegen so einen physisch starken Gegner brauchen wir eben einen Spitzentag“, sagte die Trainerin. Zudem müssten sich ihre Spieler nicht in derart große Foulprobleme bringen. So hatte das Kampfgericht bereits nach fünf Minuten drei Fouls für Kapitän und Leistungsträger Daniel Joulani notiert. In der 14. Minute folgte das vierte. „Da musste ich ihn erst einmal darußen lassen“, haderte Mevius. Erst in der zweiten Halbzeit stand Joulani dann wieder auf dem Platz. Noch schlimmer erwischte es Jugend-Nationalspieler Christopher Meyer, der unmittelbar nach Beginn des dritten Viertels mit fünf Fouls ausschied.

Ob es mit mehr Spielzeit dieser beiden Akteure gelangt hätte, ist dennoch fraglich. Zu stark traten die Gäste auf und praktizierten über einen Großteil des Spiel eine Ganzfeld-Verteidigung, mit der die Rendsburger überhaupt nicht klarkamen. „Daran müssen wir arbeiten. Wir haben über die gesamte Saison Probleme mit dieser Art der Defensive“, bestätigte Mevius. Die stärkste Phase hatten die Hausherren Mitte des zweiten Viertels, als sie sich nach einem kleinen Lauf auf zehn Punkte herangekämpft hatten. Aber die körperliche Überlegenheit der Hamburger war einfach zu groß.

Dennoch konnte Mevius etwas Positives aus diesem Spiel mitnehmen: „Die Entwicklung schreitet voran. Auch nach so einer Niederlage.“

Junior Twisters: Rahlf, Rump, Bläß, Gersteuer (5), Weczerek (1), Päschke (7), Meyer (15), Menges (7), Rixen (15), Schröder (4), Joulani (8/2x3), Petrowski (1).

 

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