Jugendbasketball-Bundesliga : Junior Twisters fegen Vechta aus der Halle

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Die Rendsburger Nachwuchsbasketballer sind in der Bundesliga auf einen guten Weg.

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26. November 2013, 23:36 Uhr

Einen Tag nachdem das Regionalliga-Team seinem Gegner aus Pinneberg mit 107:79 eine Lehrstunde erteilt hatte, standen die Junior Twisters in der U16-Basketball-Bundesliga nicht zurück und fegten die Basket Akademie RASTA Vechta mit 115:53 (26:15, 58:19, 86:33) aus der Halle. Nach diesem Erfolg in Osnabrück sind die Rendsburger Nachwuchs-Korbjäger ihrem Ziel, Platz drei zu erreichen einen Schritt näher gekommen, zumal Mitkonkurrent Baskets Akademie Weser Ems gegen die BG Suchsdorf/Kronshagen mit 63:72 unterlag.

Beim Tabellenschlusslicht war das größte Problem die doch lange Anreise. „Anfangs waren wir noch etwas müde in den Knochen“, räumte Twisters Trainerin Antje Mevius ein. Doch nach einem 12:4-Lauf (4.) kam das Spiel der Junior Twisters immer besser ins Rollen. Es gab eine Reihe von Ballgewinnen, die in einfache Punkte umgesetzt wurden. Auch die Freiwurfquote konnte sich sehen lassen. Bereits nach dem ersten Viertel war die Basis für den Kantersieg gelegt. Im zweiten Viertel wurden die Gastgeber, die nur auf Grund einer Wild-Card in dieser Liga spielen, noch mehr zum Spielball der Rendsburger. Fortan gelang es auch, die klaren körperlichen Vorteile der Center Hannes Rahlf, Selim Päschke, Henning Rixen und Frederik Schröder auszuspielen. Mit einem 32:4 ging auch das zweite Viertel an die Junior Twisters, die mit ihrer Ganzfeldabwehr dem Gegner keinerlei Spielraum ließen.

Das dritte und vierte Viertel nutzte Mevius, um Spielern, die bisher noch nicht so oft zu Einsätzen gekommen waren, Spielpraxis zu ermöglichen. Am Ende war sogar Zeit für das eine oder andere Kabinettstückchen. U15-Nationalspieler Christopher Meyer ließ den Korb nach einem krachenden Dunking in der Schlusssekunde ordentlich wackeln. Nach und nach entwickelte sich die Partie zu einem Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen, in dem neben Meyer auch Moritz Gersteuer und Daniel Joulani zu überzeugen wussten. Damit konnte Mevius sogar noch einen Rekord vermelden: „So hoch haben wir seit Zugehörigkeit in der Jugend-Basketball-Bundesliga noch nie gewonnen“, berichtete die Trainerin.

Am Sonntag im Heimspiel gegen die Baskets Akademie-Weser-Ems (11 Uhr, Herderschule) dürfte es spannender werden. „Das ist eigentlich ein Mitkonkurrent um Platz drei. Wenn wir das Spiel gewinnen, haben wir die Vorrunde erfolgreich abgeschlossen“, so Mevius.

Junior Twisters: Rahlf (10), Geist (5/1x3), Gersteuer (24), Wecezerek (2), Päschke (14), Meyer (21), Menges (7), Rixen (17), Schröder (5), Joulani (2), Petrowski (8).

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