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Landeszeitung

24. Oktober 2017 | 14:03 Uhr

Jochen Runge 35 Jahre im Amt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Emkendorfs Bürgermeister feierte beim Gemeindempfang sein Jubiläum

von
erstellt am 30.Mai.2014 | 10:57 Uhr

„Ich wollte einfach mal Danke sagen“, begann Jochen Runge seine Eröffnungsrede beim Jahresempfang der Gemeinde Emkendorf. Menschen, die für die Gemeinde tätig sind und sich durch ihre Leistungen besonders verdient gemacht haben, sollten auch geehrt werden, so der Bürgermeister weiter. Im Beisein einiger Bürgermeister des Amtes Nortorfer Land, Amtsdirektor Dieter Staschewski und Amtsvorsteher Hans Kaack wurden neun Emkendorfer Bürger ausgezeichnet.

Willi Seimer durfte gleich zwei Präsente entgegennehmen. Der Emkendorfer wurde von Runge und von Wehrführer Sönke Wiegel für 50-jährige Treue in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Rosemarie Naudszus wurde für ihre 37-jährige Leitung des Emkendorfer Seniorenclubs geehrt. Fünf Jahre in Folge nahm die 16-jährige Svenja Gebhardt an allen Jugendfeuerwehr-Diensten teil und durfte sich über eine Urkunde freuen. Als beste Skatspieler und Sieger des Amtspokals wurden Ralf Paulsen, Hans Hinrich Klüver, Jochen Runge selbst und Karl-Heinz Behrens, der auch bester Einzelspieler wurde, geehrt. Nicht anwesend waren Jana Mau und Sontje Butenschön, die für ihre Leistungen im Schießsport der Kyffhäuserkameradschaft ausgezeichnet wurden.

Ein besonderes Geschenk durfte auch Landrat Rolf-Oliver Schwemer entgegennehmen. Einen Seitenhieb auf „seinen Landrat“, wie Jochen Runge zu sagen pflegt, konnte sich der Bürgermeister nicht verkneifen. „Unsere sch. . . Straßen in und um unsere Gemeinde, sind nicht mehr tragbar“, meinte Runge offenherzig, „ich bitte Sie, mein lieber Landrat, gehen Sie auf die Politik zu. Es muss etwas passieren.“

Nach einer Stärkung am Büffet ergriff Reiner Follster, 2. stellvertretender Bürgermeister, das Wort. „Es ist 19.45 Uhr, heute vor 35 Jahren, bist du Bürgermeister geworden, lieber Jochen.“

Follster zählte in einer amüsanten Rede die Verdienste des ehemaligen „Kieler Jung“ auf. Ferienfreizeit, Weihnachtsbaumaufstellen, Entenrennen, Gemeindeempfang, der Erhalt der Gaststätte „Hopfenstübchen“, die Schwimmfahrten, aber vor allem „das unkomplizierte Lösen von Problemen“, seien Jochen Runge zu verdanken. „Wenn du Unrecht spürst, lieber Jochen, dann handelst du. So haben sich tragische Einzelfälle in der Gemeinde durch deinen unermüdlichen Einsatz regeln können“, betonte Follster. Vor allem seine Tätigkeit als Schulverbandsvorsteher des Amtes Nortorfer Land sei „richtungsweisend und einzigartig“. „Lebenskraft und Lebenszeit hast du investiert. Auch an deine Frau Frauke ein herzliches Dankeschön, die dir stets den Rücken frei gehalten hat.“ Ein kräftiger Applaus ging durch das „Hopfenstübchen“ und Runge durfte als besonderes Präsent eine Ballonfahrt für sich und seine Frau Frauke entgegennehmen.

Der Landrat dankte Runge für seine „offene, direkte Art und seine Herzlichkeit“. „Und das mit den Straßen, lieber Herr Runge, das werde ich im Kreistag nochmal ansprechen. Versprochen.“ Jochen Runge nahm die Aufmerksamkeit um seine Person gelassen: „Ich mach das ja auch gerne“, waren seine Worte zum Abschluss.

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