U16-Basketball-Bundesliga : Jetzt hilft nur ein Sieg im Derby

Aller Einsatz war vergebens: Die Junior Twisters um Jakob Menger (rechts/gegen Enno Lütjens) mussten sich den Sharks Hamburg mit 54:61 geschlagen geben.
Aller Einsatz war vergebens: Die Junior Twisters um Jakob Menges (rechts/gegen Enno Lütjens) mussten sich den Sharks Hamburg mit 54:61 geschlagen geben.

Die Junior Twisters Rendsburg stehen nach der 54:61-Heimniederlage gegen die Hamburg Sharks in der Relegation unter Druck.

shz.de von
01. Mai 2015, 18:00 Uhr

Die Junior Twisters Rendsburg haben auch den zweiten Matchball im Kampf um den Klassenerhalt in der U16-Basketball-Bundesliga vergeben. Fünf Tage nach der 54:64-Niederlage beim RSV Eintracht Berlin unterlag das Team von Trainerin Antje Mevius gestern den Sharks Hamburg mit 54:61 (22:20, 31:39, 41:50). Während die Gäste überschwänglich den Verbleib in der höchsten Jugendspielklasse feierten, schlichen die Junior Twisters mit hängenden Köpfen vom Parkett der Rendsburger Herderhalle. Nun benötigen Mevius und ihre Schützlinge am Sonntag (13 Uhr, Herderhalle) im letzten Spiel der Saison gegen den Landesrivalen TSV Kronshagen einen Sieg für den Klassenerhalt.

„Das haben wir uns anders vorgestellt. Ein Showdown gegen Kronshagen hätte ich mir gerne erspart“, meinte eine enttäuschte Twisters-Trainerin, denn wie schon bei der Pleite in Berlin scheiterte man keinesfalls an einem übermächtigen Gegner. Im ersten Viertel stellten die Gastgeber das bessere Team und erkämpften sich eine 22:20-Führung, die bis zur 12. Minute auf sechs Zähler ausgebaut wurde. Doch dann hatte Hamburgs Tim Lang seinen großen Auftritt. Innerhalb von 180 Sekunden gelangen Lang vier Drei-Punkte-Würfe. Aus einem 22:28-Rückstand machten die Gäste eine 34:28-Führung. Von diesem Schock erholten sich die Junior Twisters nicht mehr. Fortan fehlte ihnen der rechte Glaube, das Spiel noch einmal drehen zu können. „Es war für die Jungs schwierig, weil sie permanent einem Rückstand hinterherlaufen mussten“, so Mevius. Zudem knickte Henning Rixen kurz vor der Pause um, musste behandelt werden und ging stark gehandicapt in die zweite Hälfte der Partie. Mevius: „Ich hoffe, Henning ist bis Sonntag wieder fit.“ Denn wie sehr die Rendsburger auf ihren Top-Scorer angewiesen sind, wurde auch gestern wieder deutlich. Trotz der Blessur war Rixen mit 28 Punkten mit Abstand erfolgreichster Schütze seiner Mannschaft. Ein Fehlen am Sonntag wurde die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich mindern.

Für heute hat Mevius noch einmal eine Trainingseinheit angesetzt, in der sie ihr Team auf den kommenden Gegner fokussieren will. „Wir haben uns in der vergangenen Woche nur auf Hamburg konzentriert. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass sich das Thema Klassenerhalt nach dem Spiel gegen die Sharks erledigt hat.“

Junior Twisters Rendsburg: Schober, Menges (18/1x3), Willer, Rabe (3), Heise (2), Kröger, Telemann, Rixen (28), Pieper, Breitkopf (1), Mau, Rump (2).

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