Fussball-Verbandsliga : Jeromins Wunsch: Drei Punkte gegen den zukünftigen Verein

Noch in Diensten des OTSV: Zukünftig steht Daniel Jeromin für den TSV Bordesholm zwischen den Pfosten.
Noch in Diensten des OTSV: Zukünftig steht Daniel Jeromin für den TSV Bordesholm zwischen den Pfosten.

Für den Torhüter des Osterrönfelder TSV ist das Auswärtsspiel in Bordesholm eines mit besonderen Vorzeichen.

shz.de von
05. April 2014, 11:30 Uhr

Wenn heute um 15 Uhr auf dem Sportplatz Bordesholm die Partie in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost zwischen dem gastgebenden TSV und dem Osterrönfelder TSV angepfiffen wird, werden sich viele Augenpaare auf Daniel Jeromin richten. Der OTSV-Keeper wechselt zur kommenden Saison zum TSV Bordesholm und deshalb ist es für ihn kein Spiel wie jedes anderes. „Natürlich ist es eine besondere Situation. Ich bin sicherlich etwas angespannter als sonst“, sagt Jeromin.

Während er mit dem OTSV im Kampf um den Klassenerhalt steckt, hegt sein zukünftiger Verein noch Hoffnungen auf den Sprung in die SH-Liga. Doch „Düse“ lässt keinen Zweifel daran, dass für ihn nur der OTSV zählt und die Bordesholmer keine „Schützenhilfe“ erwarten dürfen. „Bis zum 30. Juni trage ich noch das OTSV-Trikot und ich würde mich diebisch über drei Punkte freuen, auch wenn Bordesholm dadurch vielleicht nicht aufsteigt. Aber es ist wichtiger, dass der OTSV die Klasse hält.“ Worte, die OTSV-Coach Olaf Lehmann nicht anders erwartet hat. „Daniel ist eben durch und durch Sportsmann.“ Mit den drei Punkten dürfte es aus Lehmanns Sicht allerdings „sehr, sehr schwierig“ werden. „In Bordesholm hängen die Trauben hoch. Ich wäre schon mit einem Teilerfolg zufrieden.“

Verzichten muss der OTSV-Coach heute auf Jascha Piotraschke und auf Dennis Kock, die sich am vergangenen Wochenende bei der „Zweiten“ in der Kreisliga Sperren einhandelten. Lehmann: „Das ist sehr ärgerlich.“

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