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Hallo-Partner-Tag : Jahrsdorf gewinnt mit 161 Punkten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

23 Teams starteten beim Hallo-Partner-Tag der Hohenwestedt-Woche. Die Gruppe aus Grauel wurde für das schönste Kostüm beim ABBA-Wettbewerb belohnt. Die Jokerparade wurde erstmals auf einer Showbühne präsentiert.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 06:49 Uhr

Die Gemeinde Jahrsdorf hat den Hallo-Partner-Wettstreit zum Ausklang der Hohenwestedt-Woche gewonnen. In der Gesamtwertung verwiesen die Jahrsdorfer (161 Punkte) Silzen (150) und Reher (144) auf die Plätze. Die Vorjahressieger aus Brinjahe landeten nur auf dem 10. Platz, sicherten sich dafür aber den Preis für den schönsten Joker. Die Standwertung gewann Lütjenwestedt vor Peissen und Osterstedt, und das schönste ABBA-Kostüm hatte ein Karaoke-Quartett aus Grauel.

Der Hallo-Partner-Tag hatte mit einer Neuerung begonnen: Die Jokerparade führte erstmals zu einer neuen Festbühne, auf der sich die Dorfmaskottchen dem Publikum und einer dreiköpfigen Besucher-Jury präsentieren konnten. „Die Dörfer geben sich immer soviel Mühe“, vermerkte Moderatorin Kathryn Rohweder-Lux, „da haben es die Joker auch verdient, dass sie mal ordentlich gesehen werden.“ Den Auftakt machten die Gokeler, die sich bei ihrer Hallo-Partner-Premiere als große Flower-Power-Elternkindgruppe ausstaffiert hatten und zum Abschluss ihres Bühnenauftritts zehn Friedenstauben aufsteigen ließen. Stafstedt schickte einen Oktopus ins Rennen, Jahrsdorf mehrere Märchen-Figuren samt Hexenhaus, Peissen den „Ein Bett im Kornfeld“ singenden „König von Mallorca“, Reher sechs Fußballschiedsrichterinnen mit pinken Perücken, Brinjahe eine komplette Bauernhof-Menagerie, Lütjenwestedt eine Abordnung aus „Lüttenwarder“, Osterstedt ein halbes Dutzend Schmetterlinge und Hennstedt den fiesen „Joker“ aus dem zweiten Teil der „Batman“-Trilogie.

Um 10.50 Uhr begann das Kinderspiel, das diesmal „Luftballon-Golf“ hieß, und um 11 Uhr das „Looping-Bike“, bei dem die Spieler möglichst schnell zehn Fahrrad-Loopings erstrampeln sollten. Um 12.25 Uhr wurden in der Lindenstraße die „Niagarafälle“ gestartet: ein Spiel, bei dem die Mannschaften Wasser von einer 11,50 Meter hohen Hubbühne zunächst zu einem Mitspieler auf einer fünf Meter hohen Arbeitsbühne und dann weiter zum am Boden postierten Teamkollegen schütten mussten.

Um kurz vor 14 Uhr erfuhren die Dorfteams, warum sie beim ???-Spiel in ABBA-Kostümen erscheinen sollten: auf der Showbühne erwartete sie nämlich ein Karaoke-Wettbewerb mit dem Playstation-Videogame „Singstar“, bei dem die Mannschaften erst ein ABBA-Lied zugelost bekamen und dann anderthalb Minuten lang vom Karaoke-Computer hinsichtlich ihres gesanglichen und rhythmischen Talents bewertet wurden. Als Startnummer 1 versuchte sich ein komplett blondes ABBA-Quintett aus Brinjahe an „Super Trouper“, dann folgten ABBA aus Wapelfeld mit „Waterloo“. Am meisten Stimmung verbreitete das Lütjenwesteder Quartett (Claudia Richter, Kristin Musfeldt, Nino Vollstedt, Ralf Langmaack), das auch die einzige ABBA-Truppe war, bei der das Publikum eine Zugabe verlangte, aber natürlich nicht bekam, denn auch so dauerte es schon über eine Stunde, bis sich alle 23 ABBA-Formationen dem Karaoke-Computer und der Kostümjury gestellt hatten.

Um 15.40 Uhr fiel der Startschuss für den „Hohenwestedt Grand Prix“, bei dem die Teams zwei Aufgaben zu bewältigen hatten: einen Kettcar-Hindernisparcours und einen Reifenwechsel. Um kurz vor 17 Uhr begann dann in der Friedrichstraße der letzte Wettstreit: das „Piraten-Spiel“, bei dem die Mannschaften ein Teammitglied in einer Wanne eine 15 Meter lange Rollenbahn hinunterschubsten – in der Hoffnung, dass Wanne samt Spieler möglichst nah vor dem Plankenende zum Stillstand kamen (maximale Punktzahl) und nicht über die Planke ins Wasserbecken rutschten (null Punkte).

Hans-Jürgen Kühl

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