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Landeszeitung

22. November 2017 | 19:44 Uhr

Aukrug : Jäger reparieren Erlebnispfad

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Boxberg-Rundweg bietet wieder lehrreiche Erholung, nachdem die Hegeringe aus dem Bereich Rendsburg-West ihren Arbeitseinsatz hinter sich haben.

Auch der Walderlebnispfad auf dem Boxberg war von den Herbststürmen des vergangenen Jahrs nicht verschont geblieben. Hinweisschilder, andere Stationsbestandteile und Sitzbänke waren entweder direkt umgeweht oder von herabstürzenden Bäumen beschädigt worden. Dass sich der Walderlebnispfad nun wieder in bester Verfassung präsentiert, dafür haben engagierte Waidmänner der Kreisjägerschaft Rendsburg-West gesorgt. Für den ehrenamtlichen Arbeitseinsatz hatten alle Hegeringe des Bereichs Rendsburg-West Abordnungen zum Boxberg entsandt: Aukrug, Beringstedt, Hanerau-Hademarschen, Hohenwestedt, Jevenstedt und Oldenhütten. Komplettiert wurde der Reparaturtrupp durch den Kreisjägerschaftsvorsitzenden Hans Popp und dessen Vorstandskollegen. Ein Dutzend Stationen umfasst der einmal um den Boxberg führende Walderlebnispfad der Jäger. „Umgewehte Bäume haben an vielen Stellen die Beschilderung beschädigt“, vermerkte Popp. Auf dem Nordhang des Boxbergs, wo „Christian“ und „Xaver“ eine breite Schneise der Verwüstung geschlagen haben, wurde zum Beispiel die Pfadstation „Ameisennest“ unter entwurzelten Bäumen begraben. „Hier war alles kaputt“, berichtete Popp. Nun ist die Hinweistafel, welche über die Bedeutung der roten Waldameisen für das ökologische Gleichgewicht informiert, zwar wieder aufgerichtet. Die Jäger sind aber in Sorge, ob sich die seit fünf Jahren an dieser Stelle ansiedelnden Ameisen standorttreu bleiben werden. „Der Ameisenhaufen war sehr von der Verwüstung betroffen“, erklärte Popp, „und nun hoffen wir, dass sich die Ameisen angesichts des lichter werdenden Waldes nicht gleich wieder umsiedeln.“ Die Zapfenwurfstation in Sichtweite des Ameisenhügels hat die Herbststürme erstaunlicherweise unbeschadet überstanden. Ebenfalls von den Stürmen verschont geblieben sind die Bäume rund um die Station „Kronenblick“, wo man auf hölzernen Liegen eine ungewohnte Perspektive genießen kann. Die marode Totholz-Station musste hingegen renoviert werden und wurde zudem mit dekorativen Specht- und Fledermaussilhouetten ausgestattet.

„Wir haben gut was weggeschafft“, stellte Hans Popp fest, als die Jäger nach zwei Stunden konzentrierter Arbeit alle Stationen wieder auf Vordermann gebracht hatten, „nun ist hier alles wieder fit für Naherholungssuchende und auch für die Schulklassen, die an der Boxbergrallye des Hegerings Aukrug teilnehmen.“

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