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Handball-Bundesliga, männliche Jugend A : In Potsdam enden zwei perfekte Jahre für Schmalfeld

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im letzten Saisonspiel in der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A muss die HSG Eider Harde beim 1. VfL Potsdam antreten. Für Trainer Thies Schmalfeld enden mit dem Spiel „zwei perfekte Jahre“.

Irgendwann geht auch die schönste Zeit vorbei. Sportlich ist die morgige Partie der A-Jugendhandballer der HSG Eider Harde beim VfL Potsdam ziemlich belanglos. Der Bundesliga-Achte reist zum Vierten der höchsten Jugendspielklasse. Für beide Mannschaften ist tabellarisch nichts mehr drin. Emotional bedeutet die Partie für Trainer Thies Schmalfeld und sicherlich auch viele seiner Spieler eine Menge. Nach dem Spiel, das in der Ballspielhalle Luftschiffhafen um 17 Uhr angepfiffen wird, endet eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Coach und Mannschaft und gleichzeitig für viele Spieler auch die Jugendzeit.

„Es waren perfekte zwei Jahre, in denen ich mit Thore Kuhrt Trainer war. Gemeinsam mit der Zeit davor, in der ich als Männertrainer schon einige A-Jugendliche im Training kennen gelernt habe, war es wirklich überragend“, sagt Schmalfeld wehmütig. Unter seiner Regie gelang der Bundesligaaufstieg und eine erlebnisreiche Saison, die den Dorfverein bei den ganz großen Namen des Handballs bekannt gemacht hat. Die Fans haben wie die Spieler ebenso ihr Bestes gegeben und dafür gesorgt, dass wohl keiner der jetzt noch A-Jugendlichen dieses Jahr vergessen wird. So schön es war, so schade ist, dass eine erneute Bundesligateilnahme schwer zu schaffen ist. Dem Ausnahme-Jahrgang fehlt der Nachwuchs. Nur Micah Kock und Fabian Kiehn stehen als neuer älterer Jahrgang vermutlich weiter zur Verfügung. Vor allem die drei Top-Spieler Georg Rohwer, Jarno Mumm (beide SG Flensburg-Handewitt II) und Julian Fröhlich (A-Jugend SG Flensburg-Handewitt) werden nicht zu ersetzen sein.

Doch morgen um 17 Uhr zählt alles das nichts. „Wichtig ist, dass wir uns als Mannschaft noch einmal gut verabschieden, dass wir ein gutes letztes Spiel zusammen erleben“, sagt Schmalfeld vor dem Saisonfinale. Mit zwei Reisebussen geht es nach Potsdam, sodass für gute Stimmung gesorgt sein dürfte – während des Spiels und nach dem Abpfiff.

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