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Krogaspe : In Krogaspe darf jeder abschlagen.

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Platzreife brauchen die Golfer nicht.

Krogaspe | Ob Anfänger, Hobbyspieler oder Fortgeschrittener, auf dem Golfplatz in Krogaspe kann jeder seinen Fähigkeiten entsprechend dem Sport auf dem grünen Rasen frönen. Während für die Neugierigen, die das Golfen einfach einmal ausprobieren wollen, und den Anfängern eine Neun-Loch-Kurzbahn zur Verfügung steht, können die Fortgeschrittenen ihr Können auf der 18-Loch-Bahn zeigen.

„Jedermann ist bei uns willkommen – es bedarf weder einer Platzreife noch einer Mitgliedschaft, um bei uns spielen zu können“, betont der Inhaber der Anlage, Chris Parker. Bereits mit einer Tageskarte könne man den Platz frei benutzen. „Das ist bei uns wie in einem Schwimmbad – mit der Tageskarte kann man solange spielen, wie man möchte“, fügt der Golfer schmunzelnd an. Aber auch wenn der Spaß im Vordergrund stehe, solle man berücksichtigen, dass Golf eben eine Sportart ist. „Um die 18-Loch-Strecke einmal durchzuspielen, braucht man ungefähr vier Stunden und legt dabei eine Strecke von zehn bis zwölf Kilometern zurück“, so Parker.

Ein besonderes Augenmerk gilt in Krogaspe auch dem Nachwuchs. Während der Schulzeit werden dort jeden Dienstag für Kinder und Jugendliche Trainingsstunden angeboten. „Die ersten Male sind sogar kostenlos, um den Sport einmal kennenzulernen“, sagt Parker. Wer dabei merkt, dass er Spaß daran hat, kann im Rahmen einer Mitgliedschaft seine Platzreife erlangen, die bei den meisten Golfplätzen die Voraussetzung ist, um auf der Anlage spielen zu können.

Seit zwei Jahren ist auch Lucas Bornhold aus Osterrönfeld begeisterter Golfer. Seine ersten Versuche machte der 13-Jährige mit den Schlägern seines Vaters im heimischen Garten. „Mein Vater spielt bereits seit zwölf Jahren, und ich wollte das auch einmal ausprobieren“, sagt der Nachwuchsgolfer. Mittlerweile hat er sich sogar die Platzreife erspielt. „Ich finde Golf einfach toll“, brachte er es auf den Punkt. Mit dem Golfen hat ebenfalls Jörg Bernhardt seine Lieblingssportart gefunden. „Wenn es die Zeit und das Wetter erlauben, bin ich gerne hier“, berichtet der Neumünsteraner. „Für die Anfänger und Hobby-Spieler ist die Kurzbahn ebenso top wie die 18-Loch-Strecke für die geübten Golfer“, stellt er fest. „Auch wenn ich bereits unregelmäßig seit fünf Jahren spiele, bin ich nun aber an den Punkt gekommen, an dem man die Hilfe eines Trainers braucht“, gibt Bernhardt zu. Ein erfahrener Spieler müsse ihm den „letzten Schliff“ geben, damit er die Platzreife erlangen kann.

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erstellt am 09.Aug.2015 | 17:37 Uhr

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