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Immer mehr Ware: Rendsburger Tafel sucht neue Lagerräume

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Tafel ist ein Segen für alle, die ohne Hilfe keine warme Mahlzeit bekommen können. In den Ausgabestellen der gemeinnützigen Einrichtung erhalten bedürftige Menschen Essen sowie Pflegeprodukte. Doch um den Service weiterhin optimal leisten zu können, braucht die Tafel dringend neue Lagerräume. Nicht nur die Zahl der Tafel-Kunden steigt stetig, auch die Menge der gespendeten Lebensmittel hat deutlich zugenommen.

„Im Moment beziehen etwa 600 Menschen pro Woche bei uns Lebensmittel“, sagt der Koordinator der Rendsburger Tafel, Volker Siegling. Neuerdings spendet auch der Discounter Aldi aussortierte Produkte für die Tafel: „Dadurch erhalten wir etwa 20 Prozent mehr Ware als zuvor. Die benötigen wir auch dringend“, so Ulrich Kaminski, Fachbereichsleiter beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises, dem Träger der Tafel. Problem: Die Ware bleibt nur frisch, wenn sie auch richtig aufbewahrt wird. „Leider reichen unsere Lagerkapazitäten nun nicht mehr aus. Die wenigen vorhandenen Lagerflächen platzen aus allen Nähten“, erklärt Kaminski das Dilemma. Aktuell stehen lediglich ein alter Kühlcontainer bei einem großen Supermarkt an der Schleswiger Chaussee, ein Keller in der Materialhofstraße sowie eine kleine Fläche im Gemeindehaus Osterrönfeld zur Verfügung – das ist laut Kaminski zu wenig, um die gespendeten Lebensmittel angemessen zu horten.

Häufig erreichen die Tafel Großspenden von Firmen, die zwischengelagert und für die verschiedenen Ausgabestellen zusammengestellt werden müssen. „Das ist für uns momentan logistisch nicht möglich, weshalb manchmal sogar Spenden nicht angenommen werden können“, klagt Siegling. „Uns fehlt eine große Lagermöglichkeit, von der aus wir zentral operieren können“, bringt er den Wunsch der Tafel auf den Punkt.

Gesucht wird ein Lager mit einer Fläche von rund 100 Quadratmetern, das von Montag bis Freitag angefahren werden kann. Das Team der Tafel hofft auf engagierte Bürger, die leerstehende Ladenflächen oder Lagerhallen besitzen und bereit wären, diese für den guten Zweck zur Verfügung zu stellen. Unterstützung wünscht man sich auch von den staatlichen Stellen, da gerade Jobcenter und Behörden oftmals bedürftige Menschen an die Tafel verweisen.

Wer sich vorstellen kann, eine entsprechende Räumlichkeit bereitzustellen, wird gebeten, sich unter Tel. 0 43 31 / 6 96 30 zu melden.

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