Vergnügen : Immer der Eisenkugel nach

Gute Haltungsnoten: Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer, sonst parteilos, schloss sich beim Neujahrsboßeln der Mannschaft des Gastgebers an, der CDU.
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Gute Haltungsnoten: Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer, sonst parteilos, schloss sich beim Neujahrsboßeln der Mannschaft des Gastgebers an, der CDU.

Rund 100 Teilnehmer beim Neujahrsboßeln der CDU in Schacht-Audorf / Strafgelder dienen wieder einem guten Zweck

shz.de von
30. Januar 2018, 10:48 Uhr

Es gehört inzwischen zu den größten Veranstaltungen in der Gemeinde Schacht-Audorf: Das Neujahrsboßeln der CDU trägt seit 14 Jahren zur Dorfgemeinschaft bei. Am Wochenende begrüßte die CDU-Kreistagsabgeordnete und Ortsvorsitzende Beate Nielsen als Ehrengast Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer. Der parteilose Verwaltungschef schloss sich der CDU-Mannschaft an. Nicht am Start war hingegen Dr. Johann Wadephul. Der Bundestagsabgeordnete hatte seinen Besuch wegen der Koalitionsverhandlungen in Berlin kurzfristig absagen müssen.

Viel los war trotzdem. Insgesamt 18 Teams aus Audorf und Umgebung mit zusammen rund 100 Teilnehmern kämpften um den begehrten Wanderpokal. Für den Wirtschaftsverbund Eiderkanal galt es, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Doch das war nur ein Aspekt der Veranstaltung. Der andere war der gute Zweck. Die Minuspunkte entlang der Strecke sorgen für ein Plus im Spendentopf. Denn jeder Fehler wurde durch den Schiedsrichter wohlwollend mit einem Strafgeld belegt. In diesem Jahr fließt der Erlös an den Reit- und Fahrverein St. Johannes, womit die CDU erneut die Jugendarbeit in der Gemeinde fördert.

Als Schiedsrichter agierte Hermann Pahl. Er erläuterte vor dem Start kurz die Spielregeln. Erstes Gebot zur Gefahrenabwehr: Die eisenharte Kugel in gebückter Haltung nur rollen und ja nicht werfen oder schleudern. Dann wurden die Spieler auf den Rundkurs gelassen. Die Mannschaften hatten eine etwa zwei Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel am Feuerwehrgerätehaus zu bewältigen.

Der Parcours selbst war nicht ohne Tücken. Entweder der asphaltierte Untergrund ist hoppelig oder kaum breiter als eine Kegelbahn. Schnell werden die Kugeln trotz aller Umsicht zu schwer kalkulierbaren Geschossen. Ein Bollerwagen mit heißen und kalten Getränken folgte dem gut gelaunten Tross. Nach einer guten Stunde war Zeit für eine ausgiebige Halbzeit, um dann vom Dörpsee aus den umgekehrten Weg wieder zurück zu finden. Am Ende gewann die Mannschaft der Feuerwehr I mit nur 21 Würfen. Der Reit- und Fahrverein kann sich auf eine Spende von etwa 1000 Euro freuen.

Das Abschneiden der anderen Teams: 2. Platz mit 23 Würfen: Gilde und TSV Vineta, 3. mit 24 Würfen: ASW und Jugendtreff „Point“, 4. mit 25 Würfen: Feuerwehr II und CDU-Gäste, 5. mit 26 Würfen: Schrebergartenverein, Junge Union, St. Johannes und Jugendfeuerwehr, 6. mit 27 Würfen: WVE und AWO, 7. mit 28 Würfen: DLRG und Dörgseeangler, 8. mit 30 Würfen: Tennisclub und Heimatverein, 9. mit 33 Würfen: Rotes Kreuz.

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