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Neue Klinik : Imland ist für schwere Fälle gerüstet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Klinik für Intensivmedizin mit 30 Betten am Standort Rendsburg nimmt offiziell Betrieb auf. Neuer Chefarzt wurde vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 07:00 Uhr

Die Möglichkeiten der modernen Medizin retten nicht nur Leben. Sie erhöhen auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Die Imland-Klinik trägt diesem durch den demografischen Wandel beschleunigten Trend Rechnung und hat eine eigenständige Klinik für Intensivmedizin am Standort Rendsburg etabliert. Die groß angelegte Fusion der Chirurgischen und Internistischen Intensivstationen an der Lilienstraße, die bereits vor vier Jahren eingeleitet wurde, ist damit sowohl baulich als auch personell abgeschlossen.

Zum Chefarzt der neuen Klinik wurde Dr. Nils Haake berufen. Der ausgebildete Facharzt für Herzchirurgie war zuletzt in leitender Position als stellvertretender Direktor in der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum in Kiel tätig.

Mit 30 Betten gehört die Klinik nun zu den größten Intensivabteilungen in Schleswig-Holstein. Neben Dr. Nils Haake kümmern sich vier Oberärzte, 15 Assistenzärzte und 70 Pflegekräfte um die schwer erkranken Patienten. Allein der pflegerische Bereich wurde nach Angaben von Pflegedirektor Andreas Brates um 34 Mitarbeiter aufgestockt. „Wir sind seit zwei Jahren dabei, Fachpersonal zu rekrutieren.“ Mit großem Erfolg bilde man Nachwuchs in der hauseigenen Krankenpflegeschule aus.

Die Intensivmedizin eröffne heute Chancen, die vor wenigen Jahren kaum möglich gewesen seien, so Dr. Haake, für den jedoch nicht nur die Technik zählt. „In der Intensivmedizin ist Teamarbeit alles.“ Die neue Klinik vereine Spezialisten aus mehreren Fachdisziplinen und Berufsgruppen, um den Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Auch in der Intensivmedizin stehe der Mensch als Individuum im Mittelpunkt. Hohe medizinische Fachkompetenz, aber vor allem menschliche Zuwendung und Fürsorge seien daher die obersten Grundsätze der neuen Abteilung. Wirtschaftlich soll sich die neue Klinik ebenfalls auszahlen. Krankenhäuser, die besondere Strukturen und Gerätschaften vorhalten, werden deutlich besser vergütet als noch vor Jahren. „Wir sind jetzt in der höchsten Kategorie“, sagt Dr. Haake. Zahlen könne man noch nicht nennen, aber man gehe davon aus, dass sich die Klinik für Intensivmedizin positiv auf das wirtschaftliche Gesamtergebnis des Hauses auswirken werde.

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