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Landeszeitung

13. Dezember 2017 | 16:36 Uhr

Radsport : Im Zeichen des Radsports

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit „Rund um Ascheffel“ und dem „Giro Nortorf“ stehen am Wochenende zwei Klassiker an.

von
erstellt am 27.Mär.2015 | 05:33 Uhr

Sie kommen von den Zehlendorfer Eichhörnchen, vom RSC Sachsenblitz Burgstädt, vom RC Staubwolke Quadrath oder vom Esbjerg Cykle Ring Sport. Zahlreiche Teams aus Dänemark, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Polen und aus ganz Deutschland haben sich auch in diesem Jahr wieder angemeldet, um am Wochenende bei den größten nicht kommerziell organisierten Amateur-Radrennen der Republik am Start zu sein. Zum „24. Rund um Ascheffel“ am Sonnabend und der siebten Auflage des „Giro Nortorf“ am Tag darauf schwingen sich insgesamt 1750 Fahrer auf ihr Rad.

Viele Starter lassen sich es nicht nehmen, sowohl in Ascheffel als auch in Nortorf an den Start zu gehen. Dabei erwarten die Fahrer zwei unterschiedliche Streckenprofile. Der 16,5 Kilometer lange Kurs in Ascheffel zeichnet sich durch einige Wellen aus, deren Scharfrichter der 600 Meter lange Zielanstieg ist. „Da sind einige Scheißanstiege dabei“, sagt Rennleiter Manfred Bartsch von der veranstaltenden SG Athletico Büdelsdorf. Wie in jedem Jahr stellt die Organisation einen Kraftakt dar. Bartsch spricht dabei vom alljährlichen Kampf mit der Obrigkeit. In diesem Jahr haben die Behörden die Teilnehmerzahl auf maximal 850 beschränkt. „Wir mussten leider vielen Fahrern absagen“, so Bartsch.

50 Starter mehr wurden für den Giro am Sonntag zugelassen. „Mehr können wir aus organisatorischen Gründen nicht bewältigen“, erklärt Organisationschef Bernd Schmidt von der RSG Mittelpunkt Nortorf. Seit Wochen ist die Meldeliste geschlossen, und die Unterkünfte in und um Nortorf sind ausgebucht. Strecken-Chef Manfred Richter und seine Helfer haben im Vorfeld wieder alle Hände voll zu tun. „Der Kurs, den wir jetzt gefunden haben, ist ideal, obwohl wir sehr viele Absperrungen vornehmen müssen“, sagt er. Allein dieser Posten schlägt sich im Veranstaltungsetat mit 5000 Euro nieder.

Im Gegensatz zu den Steigungen, die die Fahrer tags zuvor bewältigen müssen, sind die 9,6 Kilometer in Nortorf topfeben. Dementsprechend rasant wird es zugehen, wenn denn die Bedingungen es zulassen. „Je besser das Wetter, desto höher das Tempo“, so Schmidt. In den Hauptrennen wird im Idealfall eine Durchschnittgeschwindigkeit von rund 45 km/h erreicht. Als tückisch erweist sich dabei bisweilen der Wind. Hat man dieses Element im Griff, ist es wichtig, in den letzten drei Kurven vor dem Ziel in der Spitzengruppe dabei zu sein. „Da entscheidet sich das Rennen“, erklärt Schmidt.

Das wissen auch die Fahrer von den Zehlendorfer Eichhörnchen, vom RSC Sachsenblitz Burgstädt, vom RC Staubwolke Quadrath oder vom Esbjerg Cykle Ring Sport. Sie alle hoffen am Wochenende auf einen Platz auf dem Siegertreppchen.

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