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Junges Rendsburg : Im Wettstreit um die Mitspieler

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Aus der Jugendredaktion: Herkömmliche Gesellschaftsspiele und die modernen elektronischen Varianten haben gleichermaßen ihre Freunde

Ein Bild aus früheren Zeiten, noch bevor die ersten Spielkonsolen auf den Markt kamen: Eltern, Kinder und Großeltern oder auch ein Kreis von Freunden verbringt einen gemütlichen Abend mit Brettspielen wie „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Monopoly“. Eine Situation, die heute eher untypisch ist?

Alles begann in den 50-er Jahren mit der Entwicklung und Veröffentlichung des Spiels „Tennis for Two" durch den amerikanischen Physiker Willy Higinbotham. Mit jedem Jahr versuchen sich die Entwickler darin, sich mit neuen Effekten und Spielvarianten zu übertreffen. Das Spiele-Erlebnis erfolgt über extra entworfene Spielekonsolen oder handelsübliche Computer.

Von Logikrätseln bis hin zu Reaktionsspielen ist für jedermann etwas dabei. Was einst als technisches Experiment begann, gewinnt seither stetig an Popularität. Ob Jung oder Alt, die Begeisterung wächst seit über 50 Jahren, während das Interesse an Gesellschaftsspielen entsprechend sinkt.


Für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei


Dennoch entwickeln sich auch Gesellschafts- und Brettspiele stetig weiter. Zu den Angeboten der „Urzeit“ wie Schach oder Backgammon kamen rundenbasierte Gruppenvergnügen wie „Dungeons and Dragons“ oder „Arkham Horror“ hinzu. Dabei nimmt jeder Spieler die Rolle eines vorgegebenen Charakters an. Durch den Spielaufbau und die Neufindung der Charaktere werden immer wieder neue Spielabläufe kreiert, was bei den digitalen Varianten oft nicht möglich ist. Videopiele bieten jedoch die Gelegenheit, die nahezu identische Geschichte beliebig oft zu wiederholen.

Oft werden zu den beliebten Gesellschaftsspielen Erweiterungen von den Herstellern oder von Liebhabern geschaffen, um das Basisspiel zu erweitern. Das können beispielsweise bisher unbekannte Karten oder Spielfiguren sein.

Die digitalen Spiele bieten den Nutzern die Möglichkeit, sich zusätzlichen Spielspaß aus dem Internet herunterzuladen, was, ähnlich den Gesellschaftsspielen, in den meisten Fällen allerdings mit zusätzlichen Kostenaufwendungen verbunden ist.
Die digitalen Spiele bieten immer häufiger eine Mehrspieler-Möglichkeit an, sie sind aber größtenteils auch auf Einzelspieler ausgelegt. Dank dieser Orientierung ist es den Teilnehmern möglich, gegebenenfalls auch sehr spontan in die Welt des Spiels einzutreten.

Gesellschaftsspiele sind selten alleine spielbar, bieten jedoch, aufgrund der vergleichsweise geringen Kosten und des variablen Aufbaus, einen hohen Wiederspielwert. Ob Gesellschaftsspiel oder digitales Spiel, beide werben um neue Mitstreiter. Bei der großen Auswahl ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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