Im Urlaub wie zu Hause fühlen

Bürgermeister Hans-Peter von Lanken, Frank u. Petra Zugreif, Antje u. Wolfgang Röthel
Bürgermeister Hans-Peter von Lanken, Frank u. Petra Zugreif, Antje u. Wolfgang Röthel

Seit 25 Jahren regelmäßig zu Gast in Neubörm / 48 Aufenthalte in der Ferienwohnung

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17. Juli 2018, 12:08 Uhr

Sie fühlen sich in Neubörm wie zu Hause. Bereits seit 25 Jahren verbringen Frank und Petra Zugreif ununterbrochen den Urlaub in „ihrer“ Ferienwohnung bei Wolfgang und Antje Röthel. 48 Aufenthalte sind in der Zeit zusammengekommen. Dieses Jubiläum wurde mit einer kleinen Feier verbunden, an der auch Bürgermeister Hans-Peter von Lanken teilnahm. Er überreichte den treuen Gästen neben Blumen auch ein Wappen der Gemeinde Börm.

In den 25 Jahren hat sich ein freundschaftliches und enges Verhältnis zwischen den Familien entwickelt. Genauso wie das Ehepaar Röthel zur Silberhochzeit der Feriengäste in deren Heimat in die „Klingenstadt“ Solingen reiste, kommt Familie Zugreif in den Norden, um bei den Festen der Familie und im Dorf dabei zu sein. Die Urlauber waren sogar bis 2007 Mitglieder in der Schützengilde. Auch an dem Fest des Spar-Clubs bei Bandholz in Kropp nehmen die Solinger seit 20 Jahren regelmäßig teil.

Schöne Erlebnisse gab es viele. „Früher konnten wir die Butterfahrten mitmachen“, erinnern sich die Zugreifs mit Wehmut an das heute nicht mehr mögliche Freizeitvergnügen. Ab und zu sei man auch nach Helgoland gefahren – zum Beispiel bei einem Urlaub mit dem Kegelclub, der mit zehn Personen in Neubörm angereist war. „Früher war hier die Welt noch mehr in Ordnung“, meint Frank Zugreif. Er berichtet von seiner morgendlichen Runde zum Bäcker nebenan und dem Edeka-Laden von Johann schräg gegenüber, die es heute nicht mehr gibt. Mit Brötchen, der Zeitung und einem Lolli für die Tochter begann jeder Urlaubstag in Neubörm. Bei Johann wurde auch die Kiste Bier gekauft, als es darum ging eine Wettschuld einzulösen. Die damals schon vorhandene Badekuhle war zu der Zeit nicht gerade einladend. Mit den Frauen hatten die Männer gewettet gegen die zugesagte Kiste Bier ein Bad in der Kuhle zu nehmen. „Wir sind dann alle, nur mit der Badebuxe bekleidet durch den Ort gezogen, um die Wette einzulösen“, erzählt der Urlauber.

Gerührt schildert Petra Zugreif ein Beispiel für die liebevollen Anteilnahme der Vermieter. „Nach einer schweren Erkrankung und anschließender Reha-Maßnahme war ich kaum wieder zu Hause, da hat mich Antje angerufen und nur gesagt: „Herkommen, jetzt macht ihr erstmal kostenlos Urlaub und erholt euch bei uns in Neubörm!“

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