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Arche Warder : Im Parcours war „Paul“ wie ein Profi unterwegs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

250 Vierbeiner trafen sich beim Hundetag in der Arche. Bei unterschiedlichen Übungen konnten sie ihre Begabungen unter Beweis stellen.

Etwa 250 zusätzliche Vierbeiner bevölkerten beim Hundetag die Arche Warder, und der schnellste von ihnen war Malinois „Odin“. Der belgische Schäferhund von Peter Steffen aus Bad Bramstedt absolvierte die 50 Meter-Hunderennstrecke in 4,25 Sekunden. Was sogar für Windhund „Lola“ zu schnell war. Die Hundedame von Josefine Lohse aus Großsolt hatte mit 4,53 s eine Zwischenbestzeit vorgelegt, die viele schon für die Siegerzeit gehalten hatten. Wenn Jack-Russell-Terrier „Paul vom 6. Kontinent“ die langen Beine von „Lola“ gehabt hätte, wäre er definitiv unschlagbar gewesen. Angespornt von Herrchen Manfred Schefferski aus Rendsburg, legte sich „Paul“ mächtig ins Zeug und raste nach 5,18 s über die Ziellinie. Womit „Paul“ ein vorderer Platz in der Mini-Kategorie der erwachsenen Hunde sicher war.

Daniela Müller und Carolin Reimertz vom Arche-Team hatten das Starterfeld in Welpen, Adulte und Senioren und die Adulten noch mal nach Schulterhöhe in drei Unterklassen (bis 20 cm, 20-40 cm, über 40 cm) eingeteilt. Unter der 5-Sekunden-Schallmauer blieb in der Medium-Klasse auch „Fjer“ aus Winnert bei Husum. „Man muss den Hund hinter der Ziellinie erwarten und dann selbst noch weiter laufen, damit er nicht an der Ziellinie abstoppt, sondern mit vollem Tempo drüber läuft“, erklärte Michaela Biernath ihr Erfolgsgeheimnis, nachdem „Fjer“ mit 4,81 s eine Klassezeit hingelegt hatte, die er wenig später sogar noch auf 4,78 s verbessern konnte. „Fjers“ Pech war, dass er in einer Klasse mit „Odin“ (4,25 und 4,44 s) und „Lola“ (zweimal 4,53 s) antreten musste.

Ein paar interessante Promenadenmischungen waren auf der Rennstrecke zu sehen wie zum Beispiel Chihuahua-Mops-Pinscher-Mix „Lucy“ aus Flintbek, die in ebenfalls bemerkenswerten 5,47 s in Ziel hetzte. Jack-Russell-Terrier „Paul“ hatte vor dem Rennen auch schon beim Agility eine erstklassige Vorstellung abgeliefert. Wie ein Profi war „Paul“ durch den Reifen und über die anderen von der Hundeschule „CaniCoach“ (Grevenkrug) aufgebauten Hindernisse geflitzt. Man trainiere auch schon seit vier Jahren beim Verein der Pudelfreunde „Hüttener Berge“, berichtete Manfred Schefferski. Als echtes Agility-Naturtalent erwies sich Wäller „Emma“ aus Hohenwestedt, die an der Seite von Hanna und Birte Freiberg ohne große Vorkenntnisse durch den Slalom kurvte, über Hindernisse sprang und durch den Reifen hechtete.

Erstmals zum Programm des Hundetags gehörten Schnupperkurse in Sachen „Man Trailing“, wo Hunde dem Individualgeruch eines Menschen folgten und zeigen konnten, ob sie für eine Vermisstensuche zu gebrauchen wären.

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