zur Navigation springen

Jahresempfang : Im Mittelpunkt steht das Ehrenamt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Stadt Nortorf lud zum großen Jahresempfang in das Rathaus. Das Verdienstkreuz erhielt die Vorsitzende des Seniorenrates Jutta Kock. Insgesamt gab es 13 Ehrungen für besondere Leistungen.

von
erstellt am 16.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Jutta Kock auf „unermüdliche Weise“ für die Belange der Nortorfer Senioren. Mit ihren zahlreichen Tätigkeiten und ihrem Engagement habe sie als Vorsitzende des Seniorenrates Vorbildfunktion gezeigt – dafür verlieh Bürgermeister Horst Krebs ihr nun im Rahmen des Jahresempfanges am Freitagabend feierlich das Verdienstkreuz der Stadt Nortorf. Bedanken tat sich Kock vor allem bei ihren Mitstreitern: „Ohne euch, wäre das alles gar nicht möglich. Und mit euch bringt mir die Arbeit viel Spaß.“

Der Einladung zum Jahresempfang folgten wieder einmal zahlreiche Gäste. Neben Geschäftsleuten, Kommunalpolitikern, Ehrenamtlichen und den weiteren Preisträgern fanden auch einige Ehrengäste den Weg in den großen Saal des Rathauses. Unter ihnen war Kreispräsident Lutz Clefsen, Bundestagsabgeordneter Johann Wadephul, Hauke Göttsch und der Vizepräsident der IHK, Georg Schäfer. Aber auch ehemalige Bürgermeister der Stadt, weitere Bürgermeister des Amtes, der Amtsvorsteher und Amtsdirektor sowie einige Verdienstmedaillenträger ließen sich das Event nicht entgehen. Es sei gute Tradition, Menschen verschiedener Berufe, Verbände und Parteien zum angenehmen Gespräch zusammenzubringen und Dialogbereitschaft und die Freude am gegenseitigen Kennenlernen zu zeigen, sagte Krebs. Ebenso wichtig sei es auch, diejenigen Menschen zu ehren, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben. Sowohl für herausragende Leistungen, als auch für ihr ehrenamtliches Engagement. „Das steht heute hier im Mittelpunkt“, so Krebs weiter. „Wir wollen wieder die Menschen in den Vordergrund stellen, die ehrenamtlich und in ihrer Freizeit unser Gemeinwesen stärken und damit unsere Stadt entlasten.“

In seiner Begrüßungsrede hob der Bürgermeister die derzeitige Flüchtlingssituation in der Stadt hervor: Rund 90 Flüchtlinge leben derzeit in Nortorf, weitere werden dieses Jahr noch folgen. Der Verwaltung allein würde es nicht gelingen, diesen Menschen einen angenehmen Start in ein neues Leben zu geben. Dafür sei vor allem den vielen Helfer, dem Freundeskreis der Asylsuchenden im Nortorfer Land und den Paten zu danken. „Die Menschen sind uns alle willkommen“, betonte Horst Krebs.

Einen Kommentar zu den jüngsten Ereignissen zwischen den Kommunalpolitiker (wir berichteten) konnte sich der Amtsinhaber nicht verkneifen. „Das Miteinander in der Stadtverordnetenversammlung ist zurzeit nicht gut.“ Für alle Beschlüsse seien Mehrheiten erforderlich. Diese seien dann demokratisch zu akzeptieren. „Eine Arbeitsverweigerung und persönliche Verunglimpfungen sind nicht hinnehmbar. Ich hoffe auf Besserung zum Wohle unserer Stadt“, betonte Krebs. Für seine energischen Worte erhielt der Bürgermeister einen kräftigen Applaus der Gäste.

Den wichtigsten Teil des Abends übernahm wie bereits im vergangenen Jahr Inke Reinecker, die souverän die Laudatien für die geehrten Gäste hielt. Der jüngste Sieger an diesem Abend war Luca Cai Gerlach (Landesmeister im Landesfahrradturnier des ADAC), der mit gerade einmal neun Jahren seine Urkunde entgegen nehmen durfte. Am vollsten auf der Bühne wurde es mit den Mitgliedern des Teams „DoppelPASS“. „Euch könnte man eigentlich jedes Jahr hier hin einladen“, sagte Krebs, „was ihr auf die Beine stellt ist der Wahnsinn.“ Die Spendensumme, die beim jährlichen „DoppelPASS“-Cup Turnier zusammenkommt, hat in diesem Jahr wieder ein Rekordergebnis von rund 50  000 Euro erreicht. „Macht weiter so“, lobte Krebs. Zwei Spendenschweine für das Team, das sich für krebskranke Kinder einsetzt, wurden im Verlauf des Abends von den Gästen fleißig gefüllt. Bei Bier und Wurst klang der Abend schließlich bei vielen Gesprächen aus.



zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen