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Landeszeitung

21. November 2017 | 05:41 Uhr

Im Blickpunkt steht der Stadtnorden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 15:48 Uhr

Jörg Klan kümmert sich im Rendsburger Stadtnorden um Menschen, die Hilfe brauchen, die sich kaum oder nicht mehr organisieren können oder in Gefahr sind, aufzugeben. Im Rahmen des Projekts „So Nah“ der Pflege LebensNah ist er in Mastbrook, Rotenhof und Kronwerk tätig. Gestern erhielt das Projekt zwei Spenden von jeweils 3000 Euro von der Bürgerstiftung Region Rendsburg und der Coop-Stiftung „Unser Norden“.

Klan, der gestern 50 Jahre alt wurde, berichtete von seiner Arbeit und fasste zusammen: „Es braucht Beratung, Begleitung und Befähigung. Genau das ist mein Programm.“

Die Bürgerstiftung wolle sich intensiv mit Mastbrook beschäftigen, betonte deren Vorsitzender Hans Valdorf. Ziel sei es, die verschiedenen vorhandenen Hilfen für die Menschen dort zu koordinieren und zu verknüpfen. Sabine Pfautsch, die die Aktivitäten der Coop-Stiftung „Unser Norden“ leitet, erläuterte: „Als in der Region tätiges Unternehmen sehen wir es als unsere Verpflichtung an, uns für Menschen, die hier leben, zu engagieren.“

Der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Haeger erklärte, dass die Stelle von Jörg Klan allein durch die Pflege LebensNah finanziert werde und deshalb Spenden besonders wichtig seien. Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Rendsburg gebe es für das Projekt „So Nah“ zurzeit nicht.

Im Juli oder August wird Jörg Klan von seinem Büro in der Prinzenstraße in das ehemalige Offiziersheim auf dem Gelände der Feldwebel-Schmid-Kaserne umziehen. Dann wird er seine Anlaufstelle zentral in seinem Wirkungsfeld Stadtnorden haben.

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