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Ilka Schröder will nicht als "Hauptamtliche" kandidieren

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erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Fockbek | Ilka Schröder will nicht für das Amt der hauptamtlichen Bürgermeisterin kandidieren, wenn sich die Beschlusslage nach dem Wahlerfolg der Fockbeker Sozialdemokraten am Sonntag ändern sollte. Das teilte die seit Pierre Gilgenasts Wechsel nach Rendsburg amtierende Bürgermeisterin auf Nachfrage der Landeszeitung mit. "Am Ende soll stehen, dass wir das Hauptamt erhalten", gab die 57-jährige Oberamtsrätin beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr als Ziel vor. Für den heutigen Dienstag hat Ilka Schröder die Vertreter zu einem interfraktionellen Gespräch eingeladen. Inhalt wird eine voraussichtlich am kommenden Freitag stattfindende Dringlichkeitssitzung der Gemeindevertretung sein. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Frage, ob die Gemeinde als Antragsgegnerin des Bürgerbegehrens die einstweilige Anordnung des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts akzeptiert. Daneben besteht die Möglichkeit, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzulegen. In der Anordnung war der Gemeinde vorläufig verboten worden, die Beschlüsse zur Wiedereinführung der Ehrenamtlichkeit umzusetzen.

Die SPD hatte bei den Gemeindewahlen mit 50,95 Prozent und zehn Sitzen die absolute Mehrheit erzielt. Erstmals holte dabei mit Bürgervorsteher Werner Stave ein SPD-Kandidat ein Direktmandat in dem angestammten CDU-Wahlkreis 5.

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