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Fussball : Ideenloser RTSV lässt zwei Punkte liegen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost kamen die Rendsburger gegen den Preetzer TSV II nicht über ein 1:1 hinaus.

Ein prozentualer Ballbesitz wie der FC Barcelona, aber am Ende stand der Rendsburger TSV mit nur einem Punkt da. Mit 1:1 (1:1) trennte sich die Mannschaft von Trainer Christian Heider in der Fußball-Verbandsliga vom Preetzer TSV II und ist die Tabellenführung damit wieder los.

Gegen den Beton, den die Gäste über weite Strecken der Partie anrührten, versuchte es der RTSV mit Ballkontrolle. Geduldig versuchten die Platzherren die Preetzer zu locken. Allein waren die nicht ernsthaft an einer Teilnahme an der Partie interessiert. „Die haben nur versucht, unser Spiel zu zerstören“, beschrieb Heider die Spielweise der Gäste. Zudem ließen die Rendsburger die Zielstrebigkeit vermissen. Viel zu oft wurde der Ball quer gespielt, so dass Raumgewinn kaum zustande kam. Der Versuch, in der Spitze Malte Hehlert in Szene zu setzen, gelang kaum. In Minute 15 aber stand der Torjäger goldrichtig. Bei einem Schuss von Abwehrspieler Jannik Heider, der bemüht war neben seiner Defensivarbeit auch Akzente nach vor vorne zu setzen, lenkte Hehlert den Ball für den Preetzer Torwart Thorge Beuck unerreichbar ab. Einfacher machte diese Führung das Spiel für die Gastgeber aber nicht. Stattdessen machten sie diese gute Ausgangsposition selbst wieder zunichte. Nach einem Fehler in der RTSV-Abwehr tauchte Alexander Klaus allein vor Sören Wiechert auf. Zunächst konnte der RTSV-Schlussmann noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Klaus war er machtlos (23.). Das Geduldspiel begann von vorne, aber den Rendsburgern fiel nicht viel ein. „Spielt endlich Fußball“, versuchte Heider seine Mannschaft wach zu rütteln. Doch der Ruf verhallte weitgehend ungehört. Und dann gesellte sich auch noch das Pech hinzu, als Preetz’ Timo Bewarder den Kopfball von Jonas Heider auf der Linie klärte (43.).

In Durchgang zwei blieb es bei optischen Überlegenheit der Rendsburger, aber klare Torchancen erarbeiteten sie sich erst in der Schlussphase. Dennis Schnepel (73.) sowie Jonas Heider (85.) und Mosad Redzepovski (88.) per Kopf vergaben. Zu diesem Zeitpunkt hätte allerdings auch eine Führung der Gäste auf der Anzeigetafel stehen können, aber RTSV-Abwehrspieler Yannik Herzig rettete auf der Linie (68.). Christian Heider haderte mit der uninspirierten Spielweise seiner Mannschaft: „Wenn dann noch Eigensinn hinzu kommt, ist gegen eine solche Abwehr kaum etwas zu machen. Und beim Ausgleich haben wir kräftig mitgeholfen.“

Rendsburger TSV: Wiechert – Ja. Heider, Cavdar, Herzig, Sievers – Schnepel, Lehmann, S. Redzepovski, Bruhns, Jo. Heider – Hehlert (60. M. Redzepovski).

SR: Kulow (TSV Klausdorf). – Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Hehlert (15.), 1:1 Klaus (23.)



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erstellt am 22.Sep.2013 | 19:52 Uhr

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