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Landeszeitung

18. Oktober 2017 | 08:06 Uhr

„Ich freue mich auf alte Bekannte“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Schleswig-Holsteiner in Bielefeld: Ex-Verbandstrainer Michael Bauer ist seit 2012 Co-Trainer beim Zweitligisten Arminia

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 06:20 Uhr

Ein Schleswig-Holsteiner kehrt zurück in den Norden: Michael Bauer aus Kropp, zwischen 2004 und 2007 Verbandstrainer beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV), ist seit Juli 2012 Co-Trainer beim Zweitligisten Arminia Bielefeld, der am Mittwoch, 8. Januar, beim großen Fußballturnier um den Sparda Bank-Hallencup in der Flens-Arena aufläuft.

Wir sprachen mit dem 45-Jährigen, der die Zeit um die Jahreswende für einen Kurzurlaub mit der Familie nutzte. Bauers Familie wohnt nach wie vor in Kropp, der Coach hat eine Wohnung in Bielefeld. Am 6. Januar ist Trainings-Auftakt beim Zweitliga-Aufsteiger.

Wie sind Sie damals nach Bielefeld gekommen?

Ich kannte Andre Schubert, der damals Trainer beim SC Paderborn war, aus gemeinsamen Zeiten beim DFB. Er hat mich nach Paderborn geholt. Als er dann zum FC St. Pauli ging, habe ich noch ein Jahr weitergemacht und dann meinen Vertrag aufgelöst. Ich war auf dem Markt – da hat Marco Kostmann (seit 2011 Torwart-Trainer in Bielefeld/Red.), mit dem ich seit meiner Zeit beim SHFV gut befreundet bin, den Kontakt zur Arminia hergestellt. Jetzt bin ich 45 Kilometer näher an meinem Wohnsitz in Kropp (lacht).

Was sind Ihre Aufgaben?

Der klassische Co-Trainer-Job. Arbeit mit Gruppen, Trainingspläne erstellen, die Vor- und Nachbereitung des Trainings auch per Video. In der 3. Liga war ich noch komplett für die Spielbeobachtung verantwortlich, das mache ich jetzt nur noch selten – auf Wunsch von Cheftrainer Stefan Krämer soll ich nahe bei der Mannschaft sein.

Was halten Sie von Hallenfußball?

Das ist eine gute Gelegenheit, um zu Beginn der Vorbereitung unter gesicherten Bedingungen Fußball zu spielen. Wir haben eine Menge Jungs gerade in der Offensive, die das sehr gerne machen. Es gibt auch ältere Spieler, die wegen des stumpfen Bodens Bedenken haben und Verletzungen befürchten – die lassen wir weg, wenn sie es wünschen.

Was haben Sie sich vorgenommen?

Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie grundsätzlich jedes Spiel gewinnen will, das hat ihnen Stefan Krämer vermittelt. Wir wollen unsere beiden Gruppenspiele gewinnen und dann mal sehen, auf wen wir treffen. Wenn wir einen starken Gegner kriegen, kann es dann auch schon mal vorbei sein.

Freuen Sie sich, dass Sie mal wieder einen dienstlichen Termin im Norden haben?

Na klar. Vor allen Dingen freue ich mich, eine Reihe von alten Bekannten zu treffen. Beim ETSV Weiche kenne ich bestimmt noch acht, zehn Leute aus früheren Auswahl-Zeiten: Tim Wulff, Flo Meyer, Marcello Meyer, und noch viele andere. Mit der Gegner-Beobachtung in der 2. Liga ist ja jetzt leider an der Elbe Schluss... Ich würde auch gerne mal wieder in Kropp auf den Platz gehen, mit Leuten reden und ’ne Bratwurst essen.

Bleibt Bielefeld Zweitligist?

Anfangs hatten wir einen Lauf, da war vielleicht ein bisschen zu viel Euphorie drin. Dann haben wir sieben Mal in Folge nicht gepunktet. Aber wir hatten schon tolle Spiele – dafür sind wir aufgestiegen.

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