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Handball : HVSH-Pokal: Nur zwei Rendsburger Teams in der nächsten Runde

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Von den sechs gestarteten Rendsburger Teams erreichten nur die Frauen des TSV Owschlag II und des TSV Alt Duvenstedt die nächste Runde im Handball-Landespokal. Die Männer des Büdelsdorfer TSV blieben auf der Strecke.

Männer

Büdelsdorfer TSV – TSV Plön 27:33 (12:12)

Trotz des Pokal-Aus war BTSV-Trainer Boris Hohnsbehn nicht unzufrieden: „Obwohl wir mehrere Ausfälle hatten, haben wir eine starke erste Halbzeit gezeigt.“ Beim 12:12 zur Pause durften die Gastgeber noch auf eine Überraschung hoffen, doch nach Wiederanpfiff häuften sich die Unzulänglichkeiten. Hohnsbehn: „Plön hat unsere Fehler konsequent mit Tempogegenstößen bestraft.“ Tor um Tor setzten sich die Gäste ab und kamen zu einem ungefährdeten 33:27-Erfolg.

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Menzel (7), Wilhelm (6), Rönnau (5), Pleß (3), Palkus (3), Ebsen (2) und Spremberg (1).

Frauen

SV Tungendorf – Büdelsdorfer TSV 18:6 (9:4)

Der BTSV konnte nur mit einer Minibesetzung antreten. „Letztlich spie
gelt das Ergebnis nicht die gezeigten Leistungen wider“, meinte BTSV-Coach Michael Pless. Seiner Meinung nach brachten die Unparteiischen durch ihre äußerst harte Linie große Unruhe in das Spiel. „Die Spielerinnen waren regelrecht verunsichert.“ Im zweiten Spielabschnitt machten sich beim BTSV die fehlenden Alternativen bemerkbar. Tungendorf, personell deutlich besser gestellt, baute die Führung konsequent aus.

Tore für den Büdelsdorfer TSV: Marquardt (3), Mizlik (2) und Raabe-Kronberg (1).

Eichholzer SV – TSV Owschlag II 17:20 (11:10)

Trotz des Sieges war Owschlags Coach Sönke Marxen unzufrieden. „Nicht nur, dass wir in der Abwehr Probleme hatte, unser Angriffsverhalten war unterirdisch“, schimpfte der Coach. Fehlpässe, technische Fehler und ausgelassene Chancen prägten das Spiel der Gäste, die in der Anfangsphase einem Drei-Tore-Rückstand hinterherliefen (0:3; 6:9). Bis zum 17:17 lagen beide Teams gleichauf, dann brach Eichholz konditionell ein und musste Owschlag II ziehen lassen.

Tore für den TSV Owschlag II: Greinke (5), Willner (5), Zeiske (3), Gehl (3), Nickel (3) und Kolbe (1).

HSG Fockbek/Nübbel – SG WIFT 11:20 (5:6)

„Mit 20 Gegentoren können wir leben. Das zeigt, dass unsere Deckung recht ordentlich gespielt hat“, gab es im defensiven Bereich, so äußerte sich HSG-Spielerin Annika Scheller, wenig zu bemängeln. Dafür haperte es ordentlich im Angriff. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und Bälle regelrecht weggeworfen.“ Die Entscheidung fiel zu Beginn der zweiten Hälfte, als sich die SG Wift von 6:5 auf 15:8 absetzte.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Schindlbeck (4), A. Scheller (3), Ehlers (2) und Benckwitz (2).

HSG SZOWW – TSV Alt Duvenstedt 21:25 (12:12)

Ohne Trainer Stephan Brauer, für ihn saß der Co-Trainer Sven Rathmann auf der Bank, bestand der TSV Alt Duvenstedt den letzten Test vor dem Saisonstart. „Im ersten Spielabschnitt lief es aber noch nicht so ganz rund“, berichtete Spielerin Finja Rathmann. Die Gäste scheiterten immer wieder an der groß gewachsene Torfrau der HSG. Auch stand die Deckung noch nicht sicher. Erst nach der Pause stabilisierte sich die 5:1-Deckung des TSV. Von hinten heraus machten die Alt Duvenstedterinnen viel Tempo und setzten sich ab.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (11), Drews (4), Sell (3), Schlimbach (2), Rathmann (2), Chr. Schröder (2) und Kiehn (1).
 


SG Malente/DG – HSG Hamdorf/Breiholz 29:25 (15:13)

Auch wenn es am Ende nicht reichte, so war HSG-Trainer Robert Wichmann zufrieden. „Wir waren personell etwas eng besetzt. Dennoch haben sich meine Spielerinnen toll gewehrt.“ Bis zur 45. Minute gestaltete sein Team die Partie offen, dann aber ging den Gästen die Puste aus. „Wir mussten unserer dünnen Personaldecke Tribut zollen“, so Wichmann. Malente setzte sich mit drei Toren ab, das war die Entscheidung.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Wichmann (8), Thöming (6), Peters (4), Kruse (3), Hansen (3) und Helterhoff (1).

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