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Handball : HVSH-Pokal der Frauen: Überraschung durch Alt Duvenstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TSV wirft höherklassige SG Wift aus dem Wettbewerb.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2013 | 22:13 Uhr

Mit einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit warf der Landesligist TSV Alt Duvenstedt den Schleswig-Holstein-Ligisten SG Wift mit 26:24 aus dem HVSH-Pokalwettbewerb und zog in die vierte Runde ein. Nicht so gut lief es für den TSV Owschlag II bei der SG Malente/DG. Owschlag führte zur Pause zwar mit 14:12, musste sich am Ende aber mit 24:26 geschlagen geben.

TSV Alt Duvenstedt – SG Wift 26:25 (11:15)

Die Duvenstedterinnen waren in der ersten Halbzeit nicht richtig bei der Sache. „Die SG Wift war nicht so stark, sondern wir packten in der Abwehr nicht energisch genug zu und haben uns einfach nicht schnell genug zurückorientiert“, bemängelte Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann. Die Schwäche der Gastgeberinnen nutzte die SG Wift, um zur Halbzeit eine 15:11-Führung vorzulegen. „Wir sind mit einem ganz anderen Siegeswillen aus der Kabine zurückgekommen“, lobte Rathmann das nun wesentlich konzentrierter Abwehrverhalten und die verbesserte Chancenausnutzung. Beim 20:20 zog Alt Duvenstedt gleich. Bis zum 24:24 lagen beide Teams gleichauf. Großen Anteil am letztlich Erfolg hatten Torfrau Roseanne Szenjguleit und Britta Müller. Szenguleit hielt in den letzten zwei Minuten ihr Gehäuse sauber und Müller behielt beim 25:24 die Nerven und versenkte einen Siebenmeter zum 26:24.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (11/4), Ramm (5), F. König (3), J. König (2), Schlimbach (2), Drews (2) und Rathmann (1).
 

SG Malente/DG – TSV Owschlag II 26:24 (12:14)

Der TSV Owschlag II erarbeitete sich in den ersten 30 ausgeglichenen Minuten eine leichte Führung, konnte sich aber nicht entscheidend lösen. Im zweiten Spielabschnitt schien es, als könnte Owschlag die Partie nun für sich entscheiden. Bis zur 40. Minute war die Führung auf 18:13 angewachsen. „Wir haben dann leider unsere Linie verlassen. Bei uns schlichen sich mehr und mehr technische Fehler ein. Dadurch haben wir die Gastgeber wieder stark gemacht“, erklärte Owschlags Trainer Sönke Marxen, dass seine Mannschaft plötzlich das Spielen eingestellt habe. Malente nutzte die Fehler, kam nun auch zu Gegenstößen und zog beim 20:20 gleich. „Letztlich geht die Niederlage in Ordnung. Wir haben über die gesamte Spielzeit zu viele Fehler gemacht. Malente war einfach konstanter“, führte Marxen die Schwäche in den letzten 20 Minuten auf die derzeit nicht vorhandene Trainingsintensivität zurück.

Tore für den TSV Owschlag II: Lenz (11), Gehl (6), Zeiske (2), Greinke (2), Schäfer, Nickel und Groß (je 1).

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